Immer mehr Unternehmen leasen ihre Fuhrparks

Studie "Barometer 2009" unter 300 Flottenverantwortlichen / Deutsche Fuhr-parks wachsen gebremst weiter

(PresseBox) (Kirchheim, ) Im deutschen Flottenmarkt ist der Trend zum Leasing ungebrochen. Der Anteil der Unternehmen, die ihre Dienstwagen über diese Finanzierungsform anschaffen, liegt in diesem Jahr bei 42 Prozent und damit fast gleichauf mit dem Kauf (45 Prozent). Die Entwicklung geht damit zu Lasten des Autokredits, der nur mehr einen Anteil von 13 Prozent hat. Dies sind zentrale Ergebnisse des "Barometers 2009", einer Umfrage des Corporate Vehicle Observatory (CVO), in zwölf Ländern. Der CVO wurde von der internationalen Full-Service-Leasing-Gesellschaft ARVAL und ihrer Muttergesellschaft BNP Paribas gegründet und versteht sich als unabhängige Informations- und Expertenplattform für Flottenmanagement. In Deutschland wurden bei der diesjährigen Studie im ersten Quartal zusammen mit dem Meinungsforschungsinstitut tns sofres 300 Personen befragt, die tatsächlich Entschei-dungsbefugnis über den Fuhrpark ihres Unternehmens haben - je nach Firmengröße Ge-schäftsführer, Fuhrparkleiter oder Einkaufsleiter aus Handels-, Dienstleistungs-, Industrie- und Baubetrieben unterschiedlicher Größe und mit verschieden großen Flotten.

Kalkulierbare Kosten sind ausschlaggebend

Leasing verteilt sich in diesem Jahr zu gleichen Teilen auf Leasing mit Restwertvertrag und Leasing mit Kilometervertrag. Die Wachstumsdynamik des Kilometervertrags in den nächsten drei Jahren ist vor allem bei Großunternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern besonders hoch: Hier werden 54 Prozent prognostiziert - beim Restwertvertrag liegt dieser Wert bei Null. Mit 25 Prozent sind die fest kalkulierbaren Kosten der Hauptgrund in größeren Firmen bei der Entscheidung für Leasing mit Kilometervertrag und Serviceleistungen. Bei Fuhrparkmanagement-Dienstleistungen wird am häufigsten der Baustein Wartung und Repa-ratur (58 Prozent), gefolgt von Reifen und Pannen-/Abschleppdienst nachgefragt (51 bzw. 50 Prozent). Entsprechend steigt dort auch die Nachfrage nach Serviceleistungen am Fahrzeug weiter an (73 Prozent). Dies lässt sich daran erkennen, dass bei den Serviceleistungen ein klarer Fokus auf der wirtschaftlich bedeutenden Mobilität liegt.

Verhaltener Ausbau der Flotten

In der gesamtwirtschaftlich angespannten Situation spielen auch die Fuhrparks eine wichtige Rolle als Trendindikator. Gefragt nach konkreten Reaktionen auf die Krise nennen nur sechs Prozent eine Flottenverkleinerung, in ganz Europa sind es zehn Prozent. Kraftstoffeinspa-rungen (14 Prozent) und geringere Motorgröße (sieben Prozent) werden öfter genannt. Grundsätzlich ist bei den Flotten ein verhaltenes Wachstum zu erwarten: Betrachtet man den Saldo aus prognostiziertem Wachstum minus erwartetem Rückgang in den kommenden drei Jahren, liegt dieser bei deutschen Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten bei null, bei bis zu 99 Beschäftigten immerhin bei 14 Prozent. Im Feld 100 bis 999 Mitarbeiter errech-net sich ein Wert von minus drei Prozent und ab 1.000 Beschäftigten einer von plus zwei Prozent. "Alles in allem keine Talfahrt und das trotz Finanzkrise und wirtschaftlich schwierigen Zeiten", sagt Ralf Woik, verantwortlich für den CVO in Deutschland. "Das Barometer zeigt, dass die Unternehmen auf Mobilität offenbar auch in schwierigeren Zeiten nicht verzichten können und wollen." Besonders bei Großunternehmen bleibt die weitere Entwicklung aber spannend: 30 Prozent planen zwar eine Änderung der Firmenwagenpolitik, schätzen aber die Bereitschaft ihrer Fahrer, zum Beispiel auf kleinere Autos umzusteigen, mit 22 Prozent relativ gering ein. Bei kleinen Unternehmen liegt dieser Wert schon bei 38 Prozent; dort spielt die Mitarbeitermotivation durch Dienstwagen nicht eine derartige Rolle (14 statt 26 Prozent).

Kostenloser Bezug der Studie

Das Barometer 2009 beleuchtet neben den genannten Themen auch noch die Bereiche Umweltaspekte, Einsatzbereiche von Dienstwagen und Nutzungsdauer in Deutschland und Europa. Die Studie kann nach kostenloser Anmeldung auf www.corporate-vehicle-observatory.de bestellt werden.

Globale Präsenz der ARVAL-Gruppe

Die weltweit agierende ARVAL Gruppe (www.arval.com) gehört zur International Retail Services der französischen Bank BNP Paribas. Rund 3.800 Mitarbeiter betreuen für die als Holding organisierte Unternehmensgruppe in 22 Ländern mehr als 600.000 Fahrzeuge. In Frankreich ist ARVAL Marktführer, in ganz Europa der zweitgrößte Leasing- und Flottenmanagement-Dienstleister. Neben Frankreich bestehen Ländergesellschaften in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Spanien, Portugal, Großbritannien, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg, Polen, der Tschechischen Republik, Ungarn, der Slowakei und Russland; seit Anfang 2007 verfügt ARVAL auch über Gesellschaften in der Türkei und in Rumänien; die Ländergesellschaften in Griechenland und in Indien sind eben eröffnet worden. Standorte in Marokko und Brasilien sowie internationale Partnerschaften in Skandinavien, Asien und Afrika runden die globale Präsenz der ARVAL Gruppe ab.

Über BNP Paribas

BNP Paribas (www.bnpparibas.com) ist - gemessen an den Einlagen - die größte Bank der Eurozone und eine der zehn bedeutendsten Banken der Welt in Bezug auf Erträge, Eigenkapital und Börsenwert. Darüber hinaus gehört sie laut Standard & Poor's zu den sechs solidesten Banken weltweit. Die Gruppe ist in 85 Ländern vertreten und beschäftigt mehr als 205.000 Mitarbeiter, davon 165.200 in Europa und ist ein weltweit ausgerichteter, europaweit führender Finanzdienstleister. BNP Paribas belegt in drei bedeutenden Geschäftsfeldern Schlüsselpositionen: Retail Banking, Investment Soluti-ons und Corporate & Investment Banking. Die Gruppe profitiert von ihren vier Heimatmärkten in Belgi-en, Frankreich, Italien und Luxemburg und hat zudem eine bedeutende Präsenz in den USA, in Asien und in diversen Schwellenländern.

Arval Deutschland GmbH

Das Unternehmen hat seinen Sitz in Kirchheim bei München und ist eine Tochter der BNP Paribas SA (www.bnpparibas.com), einem der weltweit führenden europäischen Bank- und Finanzdienstleister. Die Arval Deutschland GmbH ist mit einem Fahrzeugbestand von rund 33.000 Fahrzeugen einer der leistungsstärksten herstellerunabhängigen Anbieter für Full-Service-Leasing und verbuchte im Jahr 2008 einen Umsatz von 326,4 Millionen Euro. Die Arval-Mobilitätsdienstleistungen werden Geschäfts-kunden mit Pkw und Nutzfahrzeugen angeboten.

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