HUMAN NATURE - Ars Electronica Festival 2009

3. bis 8. September

(PresseBox) (Linz, ) 1960 erstreckte sich der Aralsee auf 68.000 km2, sein Wasserspiegel lag bei 53,4 Metern Meereshöhe. Heute sind weniger als 27.000 km2 Seefläche übrig, der Wasserspiegel ist auf rund 30 Meter Meereshöhe gesunken und das einst viertgrößte Binnengewässer der Erde in drei Seen zerfallen: den Aibugirsee im Südwesten, den Großen Aralsee im Süden und den Kleinen Aralsee im Norden. 1960 direkt am Ufer gelegen, befinden sich die Städte Aral und Mujnak heute mehr als 150 Kilometer von den kümmerlichen Resten des einstigen Aralsees entfernt - dazwischen ist nichts, nur verlandete Wüste. Der Aralsee ist ein Symbol für vom Menschen verursachte Umweltkatastrophen. Überhaupt wird an der Schwelle des 21. Jahrhunderts immer klarer, dass wir in einem neuen Erdzeitalter angekommen sind: dem Anthropozän. Ein Zeitalter, das durch unser massives - und immer öfter irreversibles - Einwirken auf die Umwelt gekennzeichnet ist. Bis jetzt. Denn es ist nicht mehr nur die Umwelt, die wir verändern. Es sind die Grundlagen des Lebens, die wir nun unserem Gestaltungswillen unterwerfen. Die Grundlagen unseres Lebens.

Von 3. bis 8. September 2009 dreht sich beim Ars Electronica Festival alles um die HUMAN NATURE. Einmal mehr wird dabei ein spannender Dialog zwischen Kunst, Technologie und Gesellschaft angezettelt. Zum Auftakt lädt man zur "Sternennacht", bei der sich alles um Geschichte, Gegenwart und Zukunft von Astronomie und Weltraumforschung dreht. Den Campus09 bestreitet das MIT aus Boston und präsentiert unter der Federführung von Professor Hiroshi Ishii, dem Leiter des "Things that Think Programms", Ideen und Projekte zur Verknüpfung von digitalen Phänomenen und der Realität unserer Körper- und Sinneswahrnehmungen. Mit Professor Ishiguro kommt der Featured Artist 09 aus Japan - mit im Gepäck sein Zwillings-Androide Geminoid. Zwei große Symposien stehen dann im Zeichen der Human Nature sowie der Cloud Intelligence. Letzteres wird von den Bloggern David Sasaki (US) und Isaac Mao (CN) kuratiert. Auf dem Linzer Hauptplatz begegenen Ars Electronica und Ö1 der japanischen Games- und Mangakultur. Im Brucknerhaus erhalten die diesjährigen GewinnerInnen des Prix Ars Electronica ihre Goldenen Nicas, ihre Arbeiten werden traditionell im OK bei der CyberArts-Schau gezeigt. Nähere Informationen zur Ars Electronica 2009 finden Sie auf www.aec.at/humannature.

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