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Ein Volltreffer: die Arburg Technologie-Tage 2012!

(PresseBox) (Loßburg, ) .
- Im Mittelpunkt: Produktionseffizienz über gesamte Wertschöpfungskette betrachtet
- Aus aller Welt: über 5.200 Fachbesucher aus 49 Ländern
- Highlight unter diversen Weltpremieren: Inline-Bedrucken
- Mehr als auf jeder anderen Veranstaltung: über 40 Exponate und anspruchsvolle Anwendungen


Vom 14. bis 17. März 2012 traf sich die internationale Kunststoff-Welt zu den Arburg Technologie-Tagen in Loßburg. Vier Tage lang wurde den über 5.200 Teilnehmern aus 49 Ländern eine Leistungsshow der Extraklasse geboten: mit Produktneuheiten, über 40 Exponaten, innovativen Anwendungen und Expertenvorträgen. Im Mittelpunkt stand das Thema Produktionseffizienz, das Arburg umfassend und ganzheitlich beleuchtet.

Im Jahr 2012 hat sich erneut gezeigt, dass die Arburg Technologie-Tage ein hervorragend etablierter Branchentreff für die internationale Kunststoffszene sind. "Die hervorragende Resonanz der Fachleute aus aller Welt sowie das große Interesse an unserem breit gefächerten Programm und dem Schwerpunkt Produktionseffizienz belegen, dass wir mit den Technologie-Tagen auch in diesem Jahr wieder einen Volltreffer gelandet haben", freut sich Michael Hehl, geschäftsführender Gesellschafter und Sprecher der Arburg-Geschäftsführung. Der Anteil der ausländischen Besucher lag bei rund 43 Prozent, wobei alle Kontinente vertreten waren. Die größte Gruppe kam mit rund 200 Teilnehmern aus der Schweiz. Jeweils rund 160 Besucher reisten aus Frankreich, Polen und der Tschechischen Republik zu den Technologie-Tagen. Die größte Überseegruppe kam mit rund 140 Gästen aus den USA.

Im Fokus: Produktionseffizienz

"Im Jahr 2012 rücken wir das Metathema Produktionseffizienz als Vorreiter in den Mittelpunkt aller Aktivitäten", erläutert Michael Hehl die Intention von Arburg. "Effizient produzieren heißt, optimale Qualität zu möglichst geringen Stückkosten zu fertigen. Wichtige Einflussfaktoren für eine wirtschaftliche Spritzteilproduktion sind die Zykluszeit, der Energiebedarf und die Organisation der gesamten Fertigung. Dabei ist es uns wichtig, Produktionseffizienz nicht nur auf den Maschinensektor zu beziehen, sondern über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg zu betrachten", führt er weiter aus. Daher habe man dem Schwerpunkt Produktionseffizienz einen eigenen Ausstellungsbereich gewidmet, um dort anhand verschiedener Praxisbeispiele alle relevanten Bereiche zusammen mit Partnern vorzustellen: vom Produktdesign, über die Werkzeug-, Maschinen- und Peripherietechnik sowie deren Auslegung bis hin zur Prozessintegration, Prozesssteuerung und Produktionsplanung.

Ergänzend zu Exponaten boten die fünf Expertenvorträge interner und externen Referenten einen umfassenden Überblick und Detailinformationen zur Produktionseffizienz. Rund 2.700 Teilnehmer besuchten die deutsch- und englischsprachigen Vorträge und ihr durchweg positives Feedback bestätigte, dass mit der Themenauswahl das Interesse der Technologie-Tage-Besucher punktgenau getroffen wurde. Mit jeweils rund 820 Teilnehmern verzeichneten die Vorträge zur effizienten Spritzteilproduktion und zur Werkzeugtechnik die größte Resonanz.

Neue Arburg-Produkte steigern Wirtschaftlichkeit

Wie jedes Jahr nutzte Arburg auch 2012 die Technologie-Tage, um dem internationalen Fachpublikum die Neuheiten seines Produktprogramms zu präsentieren. Diese tragen dazu bei, die Wirtschaftlichkeit der Spritzteilproduktion weiter zu steigern. Dazu gehört das Produktivitätspaket für die weltweit bestens eingeführte hydraulische Baureihe Allrounder Golden Edition. Dieses umfasst das Arburg Energiesparsystem (AES) mit drehzahlveränderbarem Pumpenantrieb und einen wassergekühlten Antriebsmotor.

Durch das AES lässt sich der Energiebedarf der Allrounder Golden Edition um bis zu 20 Prozent reduzieren, da ein Frequenzumrichter die Drehzahl des Elektromotors stufenlos auf den tatsächlichen Leistungsbedarf einstellt. Durch den drehzahlveränderbaren Pumpenantrieb können die Maschinen bedarfsweise mit höheren Drehzahlen gefahren werden. Daraus resultiert eine höhere Pumpenleistung, wodurch sich die Trockenlaufzeit der Maschine um rund fünf Prozent verkürzt. Dementsprechend lassen sich auch die Zykluszeiten reduzieren. Weiterer Vorteil ist eine Minimierung der Geräusch-, Wärme- und Staubemissionen. Zudem kann die abgeführte Wärme zur Energierückgewinnung genutzt werden.

Neu ist auch der servoelektrisch angetriebene "Doppelschnecken-Injester" zur Verarbeitung eines sehr breiten Materialspektrums an hochviskosen und pastösen Massen wie Feuchtpolyester (BMC), Festsilikon (HTV) oder Wachs. Neben dem umfangreichen Einsatzbereich ist die sehr einfache und schnelle Reinigung ein weiterer Vorteil der Arburg-Lösung. Daraus resultieren kurze Rüst- und Stillstandzeiten und damit eine hohe Wirtschaftlichkeit.

Weltpremiere: Inline-Bedrucken

Als Weltneuheit und Highlight in Sachen Prozessintegration präsentierte Arburg zusammen mit der Firma FPT Robotik eine Fertigungszelle mit integrierter Inline-Bedruckung. Das sogenannte InkBot-Verfahren kombiniert Digitaldruck und Robotik. Dank hochpräziser Roboterkinematik und verbesserter Inkjet-Industrie-Druckköpfe ist es mit der Inline-Bedruckungsanlage erstmalig möglich, auch bei freien Geometrien und Wölbungen die Vorteile des Digitaldrucks im Hochgeschwindigkeitsbereich in industriellen Produktionsprozessen einzusetzen.

Auf den Technologie-Tagen wurde anhand personalisierter Namensschilder aufgezeigt, wie sich mit dem neuen Verfahren Produkte mit individuellem Design sehr flexibel herstellen lassen. Die hierfür konzipierte vollautomatisierte Fertigungszelle integriert neben der Bedruckungsanlage einen elektrischen Allrounder 370 E und einen Sechs-Achs-Roboter. In einer Zykluszeit von rund 20 Sekunden wurden zwei individuell bedruckte Namenschilder produziert und damit die hohe Flexibilität dieser innovativen Technologie eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Vielseitiges Programm: für jeden das Passende

Mit über 40 Exponaten und Anwendungen waren auf den Technologie-Tagen alle Spritzgießverfahren und - branchen vertreten. Die elektrischen, hybriden und hydraulischen Allrounder von 125 bis 5.000 kN Schließkraft, darunter auch Vertikalmaschinen, produzierten Teile für die Branchen Automobil, Elektrik/ Elektronik, Medizintechnik, Optik und Verpackung sowie für den breit gefächerten Sektor des technischen Spritzgusses. Die Anwendungspalette umfasste die Verarbeitung verschiedener Materialien wie Duroplast, LSR, Metall- und Keramikpulver sowie Holzpolymer. Hinzu kamen unterschiedlichste Technologien wie In-Mould-Labelling, Gasinnendrucktechnik, Mehrkomponenten- und Mikro-Spritzgießen, Mucell, Reinraumfertigung, Spritzprägen sowie Umspritzen von Einlegeteilen.

Darüber hinaus wurde das gesamte Service- und Schulungsangebot von Arburg vorgestellt. Großes Interesse zeigten die Besucher z. B. an der Energiemessung, die Experten an einem elektrischen Allrounder 470 E demonstrierten. Sie zeigten den Besuchern nicht nur wie gemessen wird, sondern erläuterten auch die Voraussetzungen für eine korrekte Messung und die Auswahl des richtigen Messgeräts.

Blick hinter die Kulissen der effizienten Allrounder-Fertigung

Die Betriebsrundgänge waren wie immer sehr gefragt. Insgesamt rund 200 deutschsprachige Rundgänge boten über 1.600 Gästen spannende Einblicke in die effiziente Produktion und Montage der Allrounder. Darüber hinaus wurde allen ausländischen Besuchergruppen, die in Begleitung der Arburg-Niederlassungen und Handelspartner die Technologie-Tage besuchten, das Unternehmen in ihrer jeweiligen Landessprache vorgestellt.

Über die ARBURG GmbH + Co KG

Der deutsche Maschinenbauer Arburg gehört weltweit zu den führenden Herstellern von Spritzgießmaschinen für die Kunststoffverarbeitung mit Schließkräften zwischen 125 kN und 5.000 kN. Einsatzgebiete sind beispielsweise die Produktion von Kunststoffteilen für Automobile, Kommunikations- und Unterhaltungselektronik, Medizintechnik, Haushaltsgeräte und Verpackungen. Vervollständigt wird das Produktprogramm durch Robot-Systeme, komplexe Projekte und weitere Peripherie. Im Rahmen eines integrierten Managementsystems ist Arburg nach DIN EN ISO 9001 und 14001 zertifiziert. Arburg ist mit eigenen Organisationen in 24 Ländern an 32 Standorten und über Handelspartner in mehr als 50 Ländern vertreten. Produziert wird jedoch ausschließlich im Stammwerk in Loßburg (Deutschland) - mit dem Qualitätssiegel "made by Arburg - made in Germany". Von den insgesamt rund 2.150 Arburg-Mitarbeitern sind 1.800 in Deutschland beschäftigt, weitere 350 in den weltweiten Arburg-Organisationen.

Weitere Informationen über Arburg gibt es unter www.arburg.com

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