Arburg als starker Partner für die Zukunft

K 2010: Weltpremieren einzigartiger Selogica-Features und großer hybrider Hochleistungsmaschine / Effiziente Spritzteilproduktion mit komplexen Fertigungszellen, Anwendungen und Werkzeugtechnik

(PresseBox) (Loßburg, ) Traditionell ist Arburg auf der Weltleitmesse K auf dem Stand mit der Nummer A 13 in Halle 13 zu finden. Aber außer dem Standplatz ist bei Arburg wie immer auf der "K" fast alles neu. Als Highlight präsentiert das Unternehmen in Düsseldorf die vielseitige und einzigartige Selogica-Steuerung mit völlig neuen Merkmalen zur Bedienerunterstützung als Weltneuheit. Als zweite Premiere erwartet die Messebesucher leistungsfähige Hybridtechnik mit dem neuen, großen Allrounder 920 H, der über eine neu konzipierte servoelektrische Kniehebelschließeinheit und 5.000 kN Schließkraft verfügt. Projektanlagen für die wirtschaftliche Teilefertigung sowie werkzeug- und anwendungstechnische Leckerbissen runden den Arburg-Messeauftritt auf der K 2010 ab.

Michael Hehl, Geschäftsführender Gesellschafter und Sprecher der Arburg-Geschäftsführung, beschreibt den Fokus des Unternehmens zur K 2010 so: "Wir möchten unseren Kunden, den Praktikern in der Spritzgießverarbeitung, den Weg in eine noch effizientere Produktionsumgebung ebnen. Unsere Partnerschaft geht dabei weit über die modulare Allrounder-Maschinenebene hinaus. Alle unsere Spritzgießlösungen richten sich an unserem Unternehmensleitsatz aus, der Arburg als Partner für effizientes Spritzgießen definiert. Das demonstrieren wir auf der K 2010 sowohl mit den Neuheiten im Maschinen- und Steuerungsbereich wie auch mit den verschiedenen Hightech-Exponaten. Hinzu kommen unsere kundenspezifische Beratung und Betreuung, mit denen wir die jeweils besten Lösungen für die Aufgaben unserer Kunden entwickeln. Speziell mit unserem absoluten Messe-Highlight, dem Selogica-Assistenten, gehen wir als Vorreiter in der Spritzgießtechnik einmal mehr neue Wege, die uns ein Alleinstellungsmerkmal in der Branche sichert."

Selogica-Assistent: einfach und schnell zum Maschinenablauf

Mit einem eigenen, speziellen Bereich auf dem Arburg-Messestand unterstreicht das Unternehmen die internationale Vorreiterposition seiner Selogica-Steuerungsphilosophie, mit der mittlerweile nicht nur Maschinenabläufe, sondern ganze Produktionsanlagen mit zugeordneter Peripherie sowie auch Sechs-Achs-Roboter programmiert und zentral bedient werden können.

Mit dem neuen "Selogica-Assistenten" setzt Arburg ab der K-Messe konsequent den nächsten Meilenstein in Richtung eines effektiv vereinfachten Spritzgießmanagements. Als einzigartige, weil sehr einfache Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine ermöglicht der Selogica-Assistent erstmals auch das menügeführte, begleitende Einrichten oder kurz "Teachen" des gesamten Werkzeugablaufs. Die Maschinenbediener werden beim Rüstvorgang aktiv unterstützt und buchstäblich "an die Hand genommen": Es müssen nur noch fünf logische Schritte durchlaufen werden, um zu einem kompletten Zyklusablauf zu kommen. Damit ermöglicht der Selogica-Assistent ein schnelles, einfaches und sicheres Einrichten der Allrounder, ohne dass der Bediener die Steuerung bis ins Detail kennen muss.

Hidrive erweitert: neuer Allrounder 920 H unterstreicht Arburg-Fokus auf Hybridtechnik

Nach den großen hydraulischen Allroundern 920 S und Golden Edition ergänzt Arburg sein Großmaschinenprogramm ab der K 2010 um eine hybride Hochleistungsmaschine mit 5.000 kN. Die Erweiterung der erfolgreichen Hidrive-Baureihe nach oben unterstreicht den Anspruch von Arburg, allen Kunden auch für größere Schließkräfte ein anspruchsvolles, leistungsfähiges, gleichzeitig aber kosten- und energieeffizientes Maschinenkonzept für schnelle Verarbeitungszyklen zur Verfügung zu stellen.

Der Allrounder 920 H überzeugt vor allem durch die neue große und leistungsfähige servoelektrische Kniehebel-Schließeinheit mit 5.000 kN Schließkraft für schnelle und gleichzeitig hochpräzise Fahrbewegungen. Kombiniert ist das Exponat mit einer hydraulischen Spritzeinheit der Größe 4600 sowie adaptiver Hydraulikspeichertechnik. Auf der großen Hidrive-Maschine wird eine technische Anwendung aus dem Verpackungsbereich mit anspruchsvollen Werkzeugfeatures wie etwa Einfallkernen und multipler Schieberentformung laufen.

Projekte und Anwendungen: individuell orientiert an den jeweiligen Aufgaben

Mit insgesamt zehn Exponaten, darunter zahlreiche komplexe Fertigungszellen, stellt Arburg sein breites Spektrum anwendungsorientierter, energieeffizienter Spritzgießlösungen vor. Dementsprechend dominieren auf dem Messestand hybride und elektrische Maschinen den Baureihen Hidrive beziehungsweise Alldrive, die alle das Energieeffizienz-Label von Arburg tragen. Vorgestellt werden auf diesen Exponaten schnelllaufende Verpackungsanwendungen aus dem Bereich Inmould-Labeling, Mehrkomponenten-Spritzgießen unter anderem von Flüssigsilikon und Thermoplast, die Produktion eines Medizintechnikteils sowie Mikrospritzgießen mit dem neuen Mikrospritzmodul von Arburg, das eine 8mm Schnecke zum Einspritzen mit einer zweiten Schnecke zum Aufschmelzen des Materials kombiniert.

Selogica macht Komplexes einfach

Spezielle Fertigungszellen, bei denen alle Abläufe zentral über die Selogica-Steuerung gemanagt werden, sind auch wieder Beleg dafür, wie eine perfekte Kommunikation zwischen Mensch und Maschine aussehen kann: Hochkomplexe Arbeitsaufgaben lassen sich mit der entsprechenden Steuerungsphilosophie einfach programmieren und umsetzen.

Ein Beispiel hierfür ist das flexible und vollautomatische Umspritzen von Kabeln auf einem vertikalen Allrounder 375 V und einem Kuka-Sechs-Achs-Roboter mit Selogica-Bedienoberfläche. Vorteile sind: Der Spritzgießer kann die Robotabläufe selbstständig programmieren, Rüst- und Schulungsaufwand sind deutlich geringer und Zykluszeiten reduzieren sich effektiv. Hinzu kommt bei dieser Anwendung, dass das manuelle Vorbereiten und Einlegen der Kabel vollständig entfallen. Das Kabel wird als biegeschlaffes Teil in mehrere Kavitäten an jeweils frei wählbaren Positionen eingelegt. Die Länge der Kabelschlaufen lässt sich ohne Limits festlegen.

Das Gros der Fertigungszellen stellen Produkte und Bauteile aus mehreren Komponenten unter Einsatz innovativer Werkzeugtechnik her - ein weiterer Beweis dafür, dass die Integration von Funktionen, Haptik und Design in einem wirtschaftlichen Produktionsablauf mehr und mehr an Aktualität gewinnt.

Anspruchsvolles Montage-Spritzgießen

Anwendungstechnisches Highlight ist die Produktion eines Drehwinkelsensors als Drei-Komponenten-Bauteils mit eingelegtem Magnetsensor auf einem Allrounder 370 S mit 700 kN Schließkraft und drei Spritzeinheiten der Größen 70, 70 und 30. Das Bauteilkonzept wurde von der Oechsler AG in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Kunststofftechnik der Uni Erlangen entwickelt. Das von Oechsler konzipierte und gebaute Spritzgießwerkzeug zeigt Montage-Spritzgießen in Reinkultur. Die Zuführung des Magnetsensors ins Werkzeug, die Teileentnahme sowie die Funktionsprüfung übernimmt ein Multilift V-Robot in Längsaufbau. Technisch hochinteressant wird diese Anwendung auch durch die Magnetisierung des spritzgegossenen Magnets im Werkzeug.

Das für eine schnelle und reibungslose Produktion komplexer Teile aus mehreren Komponenten so wichtige Montage-Spritzgießen kann nur perfekt gelingen, wenn Werkzeug-, Maschinen- und Robot-Technik perfekt miteinander harmonieren. Auch in diesem Beispiel sorgt - wie sollte es auch anders sein - die Selogica-Maschinensteuerung Hand in Hand mit dem Bediener für eine souveräne, zentrale Programmierung eines so umfangreichen Spritzgieß- und Handhabungsvorgangs. Alle drei Spritzeinheiten wie auch das Robot-System sind in einem Ablauf zusammengefasst. So wird eine reibungslose Fertigung über einen klaren und intuitiv verständlichen Dialog zwischen Mensch und Maschine realisierbar, der seinesgleichen sucht.

Paternoster sorgt für hochwertige Teile

Werkzeugtechnische Leckerbissen werden auf zwei großen Zwei-Komponenten-Maschinen vorgestellt:

Ein elektrischer Allrounder 720 A mit 3.200 kN Schließkraft und Spritzeinheiten der Größen 800 und 290 ist mit einem 12fach-Werkzeug von Zahoransky ausgestattet. Produziert werden Kerne und Griffe für Zahnbürsten unter Verwendung der sogenannten SCPS- oder Paternoster-Technologie. Hierbei werden die Formeinsätze vertikal rollierend durch das Werkzeug geführt. Vorteile sind hier eine absolut zentrale Krafteinleitung, was die Qualität der Teile und Zykluszeiten positiv beeinflusst, sowie die durch diese Technik erreichbare kompakte Bauform des Werkzeugs. Darüber hinaus überzeugt das Werkzeug auch durch seine hohe Flexibilität, da das Einlegen von Teilen beziehungsweise das Entnehmen der fertigen Artikel bei geschlossener Form erfolgen kann. Dies bringt unter anderem interessante Vorsprünge in Sachen Zykluszeit.

Auf einem hydraulischen Allrounder 630 S mit 2.500 kN Schließkraft und Spritzeinheiten der Größen 1300 und 400 werden Deckel für Fünf-Gallonen-Wasserbehälter gespritzt. Der Druckverschluss mit Originalitätssiegel entsteht auf einem 8fach-Würfelwerkzeug von Foboha. In der ersten Station entsteht der Vorspritzling, der in der zweiten Station abkühlt. In der dritten Station wird die zweite Komponente angespritzt, die vierte Station ist zur Entformung bei geschlossenem Werkzeug reserviert.

Beide Exponate belegen zudem erneut die Leistungsfähigkeit und Flexibilität der Selogica-Maschinensteuerung, mit der sich die gesamte Werkzeugtechnik übersichtlich programmieren und überwachen lässt.

Mehr Individualität für mehr Flexibilität und Wirtschaftlichkeit

Eines zeigt der Messeauftritt auf der K 2010 genau: Als starker Partner für alle Spritzgießbereiche und
branchen bietet Arburg seinen Kunden individuelle und effiziente Fertigungslösungen, um deren komplexe Spritzgießaufgaben in Leistung, Ausstattung sowie Betreuung und Service perfekt lösen zu können. Dazu sind sowohl modulare Serienfertigungs- als auch Generalunternehmer-Qualitäten gefordert. Arburg bringt beide Anforderungen in seinem Maschinen- und Ausstattungsprogramm zusammen - perfekt inszeniert auf der "K" in Düsseldorf mit Allroundern und Anlagen, die beispielhaft zeigen, wie man mit mehr Individualität höhere Flexibilität in der Anwendung und damit eine wirtschaftlichere Teileproduktion erreichen kann.

Individualität kann aber nur durchsetzen, wer auch über die technischen Mittel verfügt. Hier ist eine zunehmend engere Verbindung zwischen Mensch und Maschine gefragt. Wie diese zukünftig in idealer Weise funktionieren kann, demonstriert Arburg anschaulich zur K 2010: Mit den bisherigen und vor allem auch den neuen Steuerungsfeatures an der Selogica wird ein effektiver Dialog von Bediener und Maschinentechnik in Richtung auf eine Partnerschaft zwischen Mensch und Maschine nachhaltig gefördert. Auch komplexe Produktionsprozesse werden intuitiv durchschaubar und versetzen das verantwortliche Personal schnell in die Lage, alle Abläufe sicher und problemlos im Griff zu behalten. So muss Spritzgießtechnik funktionieren: Hand in Hand mit dem Bediener, einfach, schnell und effektiv.

ARBURG GmbH + Co KG

Der deutsche Maschinenbauer Arburg gehört weltweit zu den führenden Herstellern von Spritzgießmaschinen für die Kunststoffverarbeitung mit Schließkräften zwischen 125 kN und 5.000 kN. Einsatzgebiete sind beispielsweise die Produktion von Kunststoffteilen für Automobile, Kommunikations- und Unterhaltungselektronik, Medizintechnik, Haushaltsgeräte und Verpackungen. Vervollständigt wird das Produktprogramm durch Robot-Systeme, komplexe Projekte und weitere Peripherie. Im Rahmen eines integrierten Managementsystems ist Arburg nach DIN EN ISO 9001 und 14001 zertifiziert. Arburg ist mit eigenen Organisationen in 24 Ländern an 32 Standorten und über Handelspartner in mehr als 50 Ländern vertreten. Produziert wird jedoch ausschließlich im Stammwerk in Loßburg (Deutschland) - mit dem Qualitätssiegel "made by Arburg - made in Germany". Von den insgesamt über 2.000 Arburg-Mitarbeitern sind rund 1.700 in Deutschland beschäftigt, weitere rund 330 in den weltweiten Arburg-Organisationen.

Weitere Informationen über Arburg gibt es unter www.arburg.com

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