Arbor Networks präsentiert neue Threat-Management-Lösung zur DDoS-Abwehr: Perfekter Schutz für Hosting-Anbieter und Internet-Rechenzentren

(PresseBox) (Frankfurt, ) .
- Mit integrierter Herkunftsanalyse der IP-Adressen sorgt Peakflow SP 5.5 nun auch für umgehende Alarmierung bei Zugriffsspitzen aus ungewöhnlichen Ländern
- Spezielle IPv6-BGP-Funktionen zeigen IPv6-Datenverkehr, Trends und auffällige Veränderungen
- Automatisches Reporting zu infizierten Kunden- und Host-Rechnern

Arbor Networks Inc., führender Anbieter von Sicherheits- und Netzwerk-Management-Lösungen für konvergierte Carrier-Netze und hochmoderne Rechenzentren, präsentiert die Version 5.5 von Arbor Peakflow SP. Mit dem aktuellen Release seiner Plattform für die netzwerkweite Sicherung von IT-Infrastrukturen und die Überwachung des Web-Traffics stellt der Hersteller sein bewährtes Threat Management System (TMS) nun in einer Stand-alone-Version vor. So reagiert Arbor Networks auf die entscheidende Bedrohung, der sich Unternehmen derzeit im Zuge der zunehmenden Verbreitung und Beliebtheit von Cloud-Computing-Ansätzen konfrontiert sehen: der Gefahr, dass Angriffe die Verfügbarkeit von Diensten und Daten beeinträchtigen.

Bisher hatte Arbor Networks die beiden Lösungen Peakflow SP und Peakflow TMS als Gesamtpaket vertrieben, das alle Anwenderunternehmen mit einer beispiellosen Kombination aus Gefahren-Transparenz und Echtzeit-Abwehr von Online-Attacken versorgte. Ab sofort ist Peakflow TMS als eine eigenständige Appliance erhältlich. Sie kann besonders schnell eingesetzt werden und ist auf die gezielte Bekämpfung von DDoS-Angriffen (Distributed Denial of Service) gegen die Infrastrukturen und Kunden von Hosting-Anbietern und Internet-Rechenzentren ausgerichtet.

Weltweite Alarmierung und Gefahrenabwehr / Verbessertes Reporting zu infizierten Rechnern

Peakflow SP 5.5 wartet darüber hinaus mit einer Reihe neuer Leistungsmerkmale und Reporting-Optionen auf. Dazu gehört beispielsweise Alarmierung und Gefahrenabwehr, die auf der herkunftsbezogenen Analyse von IP-Adressen beruhen. Dieses Tool benachrichtigt Kunden umgehend über potenziell gefährlichen Datenverkehr und bietet die Möglichkeit, Website-Aufrufe aus Ländern mit verdächtigem IP-Adressbereich abzuweisen oder ausgewiesene Obergrenzen für die Datenübertragung festzulegen. Zusätzliche Funktionen für IPv6-BGP (Border Gateway Protocol) verschaffen all jenen Hosting-Anbietern und Rechenzentren-Betreibern ein höheres Maß an Transparenz und Sicherheit, die bei der Datenübermittlung bereits auf die neue Version 6 des Internet Protocols umsteigen. Zudem erweitert Peakflow SP 5.5 das Reporting und dokumentiert detailliert infizierte Server und Kunden. So verfügen die zuständigen Teams über ausführliche Übersichten zur aktuellen Bedrohungssituation im gesamten Netzwerk. Schließlich kann die Lösung mit dem aktuellen Release erstmals auch 4-Byte-ASNs (Autonomous Systems Numbers) verarbeiten.

DDoS-Angriffe verändern ihr Gesicht

Hosting-Anbieter und Internet-Rechenzentren sowie ähnliche mandantenfähige IT-Umgebungen stellen heute aufgrund ihrer Verbreitung und der Möglichkeit, auf einen Schlag eine Vielzahl von Kunden zu schädigen, die bevorzugten Ziele von DDoS-Attacken dar. Weiterhin ändert sich aber auch die Art und Weise der Angriffe auf die Verfügbarkeit von Web-Servern: Der Trend geht weg von einfachen Massenangriffen, die versuchen, eine Verbindung mit der schieren Menge an Anfragen und Daten zu überfordern, hin zu ausgeklügelten Attacken auf Applikations-Ebene, die ganz bestimmte Anwendungen ins Visier nehmen. Derartige Angriffe sind wesentlich schwieriger zu entdecken, weil sie kaum Bandbreite benötigen, und stellen eine Bedrohung für eine Unmenge unterschiedlicher Dienste dar: von e-commerce über DNS- und E-Mail-Server bis hin zu Online-Banking-Angeboten. Peakflow TMS sichert die Verfügbarkeit solcher Services durch eine automatische Identifikation und gezielte Bekämpfung von Hacker-Angriffen auf Netzwerk- und Applikations-Ebene - ohne den normalen Geschäftsverkehr zu beeinträchtigen.

Im Ergebnis wehren Hosting-Anbieter und Betreiber von Rechenzentren aktiv Internet-Attacken ab, während ihre Online-Dienste und -Daten für die registrierten Nutzer uneingeschränkt erreichbar bleiben.

"Auch weiterhin sind Sicherheit und Verfügbarkeit die beiden Hauptgründe, die Unternehmen vor dem Aufgreifen von Cloud-Computing-Ansätzen zurückschrecken lassen. Denn auf der einen Seite sind die Kosteneinsparungen und Effizienzvorteile solcher Modelle äußerst verlockend. Gleichzeitig aber stellt die Aussicht, dass entscheidende Geschäftsdaten vorübergehend nicht online verfügbar sein und außerhalb der eigenen direkten Einflussmöglichkeiten liegen könnten, ein echtes Risiko dar", betont Rob Ayoub, der bei Frost & Sullivan als weltweiter Programmleiter für Studien zur IT-Sicherheit verantwortlich zeichnet, und führt aus: "Vor dem Hintergrund solcher Bedenken müssen sich Hosting-Anbieter und andere Rechenzentren-Betreiber das Rüstzeug verschaffen, um Online-Attacken abwehren zu können, ohne dass die Service-Qualität aus Kundenperspektive darunter leidet. Diese Fähigkeit ist nicht länger nur ein nettes Extra, sondern längst unabdingbare Pflicht. Schließlich betrifft die Dienst-Verfügbarkeit den Kern des Cloud-Computing-Modells, an einer effektiven Gefahren-Abwehr führt also kein Weg mehr vorbei."

"Arbor bietet Sicherheits-Lösungen der Carrier-Klasse für die Erkennung und Bekämpfung ganz unterschiedlicher Arten von Hacker-Attacken auf Rechenzentren - seien es Volumen basierte DDoS-Angriffe oder solche auf Anwendungs-Ebene bis hin zu Gefahren, die auch innerhalb der Firmenmauern lauern wie böswillige Mitarbeiter und manipulierte Server", erläutert Michael Tullius, Territory Manager Deutschland/Schweiz bei Arbor Networks, und ergänzt: "Firewalls, IPS und ähnliche Produkte spielen selbstredend eine Schlüsselrolle innerhalb jeder umfassenden Sicherheitsstrategie, haben jedoch einen entscheidenden Haken: Sie sind nicht für eine Gefahren-Abwehr konzipiert, die auch das Thema Verfügbarkeit ausreichend berücksichtigt, und werden folglich den Anforderungen der Betreiber von Rechenzentren, Hosting- und Cloud-Diensten nicht gerecht."

Weiterführende Informationen zu den Lösungen, die Arbor Networks für die Identifikation und Abwehr von DDoS-Attacken entwickelt hat, finden Sie unter: http://www.arbornetworks.com/tms_flash/shell.html

Arbor Networks

Arbor Networks® ist ein führender Anbieter von Sicherheits- und Netzwerk-Management-Lösungen für konvergierte Carrier-Netze und hochmoderne Rechenzentren. Der Kundenkreis umfasst mehr als 70 Prozent aller weltweiten Internetdienstanbieter (ISPs) und viele der größten aktuell betriebenen Firmennetzwerke. Dank der Sicherheits- und Service-Überwachungs-Lösungen von Arbor erhalten deren Verantwortliche die Möglichkeit, das Leistungsverhalten ihrer Infrastrukturen auf einen Blick zu erfassen. Das ist der Schlüssel, um ungewöhnlichen Netzwerk-Traffic umgehend zu erkennen, Online-Angriffe effektiv abzuwehren und Nutzungsbestimmungen konsequent durchzusetzen. Im Ergebnis profitieren Arbor-Kunden beim Betrieb von Rechenzentren und Netzwerken von einem wertvollen Mehr an handlungs- und geschäftsorientierten Echtzeitinformationen, auf deren Basis sich neue Umsatzpotenziale erschließen und Wettbewerbsvorteile sichern lassen.

Darüber hinaus betreibt Arbor mit ATLAS (Active Threat Level Analysis System) ein einzigartiges Netzwerk für die Gefahrenanalyse, an dem sich mehr als hundert Internetdienstanbieter aus aller Welt beteiligen und ihre aktuellsten Sicherheits-, Web-Traffic- und Routing-Informationen austauschen. Keiner anderen Initiative gelingt es, so viele Echtzeit-Daten zum Geschehen im Internet zu aggregieren und eine vergleichbare Basis für eine Provider-übergreifende Zusammenarbeit zu schaffen, die immer wieder wichtige Entscheidungsunterstützung in geschäftlich relevanten Fragen liefert.

Detaillierte Informationen zu den technischen Hintergründen der aktuellen Online-Gefahren und zur Entwicklung des Internet-Traffics finden sich unter www.arbornetworks.com .

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