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Zwei-Säulen-Modell steht vor Bewährungsprobe

Bildungspolitische Veranstaltung der Arbeitskammer: Experten und Pädagogen werben für absolute "Gleichwertigkeit" der Gemeinschaftsschule

(PresseBox) (Saarbrücken, ) Das schulpolitische Zwei-Säulen-Modell im Saarland steht vor einer  „Bewährungsprobe“. Die flächendeckende Einrichtung von gymnasialen Oberstufen an den Gemeinschaftsschulen sei „ein zentraler Schlüssel der weiteren Schulentwicklung“. Nur dann, so sagt Prof. Klaus-Jürgen Tillmann von der Universität Bielefeld, gebe es eine „Gleichwertigkeit“ auf dem Weg zum Abitur zwischen Gymnasien (G-8) und Gemeinschaftsschulen (G-9). Bei der weiteren Umsetzung des Zwei-Säulen-Modells hält es der Erziehungswissenschaftler zudem für erforderlich, dass die Förderung der „Risikogruppe“ (Schulabbrecher, sozial benachteiligte Schüler) nicht in den Hintergrund gerät.     

Tillmann war am Dienstagabend Gastreferent bei einer gemeinsamen Veranstaltung der Arbeitskammer (AK) des Saarlandes, der Gewerkschaft GEW, des Vereins GGG und der  Landeselterninitiative für Bildung im AK-Gebäude in Saarbrücken unter dem Titel „Die saarländische Gemeinschaftsschule – Zwischenbilanz und Perspektiven“. Dabei berichteten auch Lehrkräfte einer auslaufenden Erweiterten Realschule in Freisen und einer auslaufenden Gesamtschule in Gersheim über ihre Erfahrungen mit dem Zwei-Säulen-Modell.

AK-Hauptgeschäftsführer Horst Backes appellierte an die Landesregierung, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, „damit sich die Gemeinschaftsschule als gleichwertige, aber nicht gleichartige Säule neben dem Gymnasium etablieren kann“ – und das möglichst flächendeckend. Backes mahnte für die Gemeinschaftsschulen, an denen es häufig viele Schüler in belastenden Lebenslagen oder mit großer Heterogenität gebe, zudem eine bessere Ausstattung an. Auf diesem Gebiet bestehe „deutlicher Nachholbedarf“.

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