AppSense Application Manager schützt vor Mytob Wurm

(PresseBox) (Hallbergmoos, ) Seit ein paar Wochen verbreitet sich wieder ein gefährlicher Wurm im Internet - der sog. „Mytob“. Hierbei handelt es sich um einen Massen-Mailing-Wurm, der von einem Backdoor-Trojaner begleitet wird. Der Wurm schreibt sich in die Registry des Windows Rechners und startet von dort aus eine EXE-Datei.

Wie viele andere eMail-Würmer auch setzt Mytob auf die Unerfahrenheit oder Gutgläubigkeit vieler Anwender. Mytob steckt in einer Mail mit englischem Text und gaukelt eine Benachrichtigung über einen gesperrten oder abgelaufenen eMail-Account vor und enthält etwa Betreffzeilen wie: “*WARNING* Your Email Account Will Be Closed”. Wer die eMail und den Anhang öffnet, aktiviert den Wurm, der sich zuerst einmal selbst an alle Adressen des Outlook-Adressbuchs weiter verschickt und anschließend die Spyware-Komponente installiert. Das Weiterschicken der Email erfolgt wie bei vielen Würmern über einen eigenen SMTP-Server. Der Wurm kann also jede beliebige Absenderadresse - z.B. der des Webmasters - vortäuschen, was ihn für unbedarfte Anwender zusätzlich gefährlich macht.

Obwohl er derzeit nur für 1,6 Prozent der Viren im Mai verantwortlich ist, stellt er eine große Gefahr dar, weil er Unternehmen schweren Schaden zufügen kann. Denn letztendlich ermöglicht Mytob es Unbefugten, auf den infizierten Rechner der betroffenen Anwender zuzugreifen.

Das hohe Bedrohungspotenzial von Mytob besteht in besonderem Maße auch darin, dass er in kürzester Zeit neue Varianten bildet. Es gab in den letzten Wochen mehr als 40 Abkömmlinge von Mytob, von denen so gut wie alle irgendeine Hintertür öffnen. Er ist damit so aggressiv wie bislang noch kein anderer Wurm.

„Antiviren-Hersteller sind mit einem solchen rasend schnellen und aggressiven Verteilverhalten überfordert. Es können kaum so schnell Anti-Viren Patches entwickelt werden, wie neue Varianten dieser Gefährlichen Viren, Würmer und Trojaner auftauchen“, erklärt Mike Jeziorski, Marketing Manager von AppSense. Da sich der Zeitraum zwischen dem Auftauchen der Abkömmlinge immer weiter verkürzt, erkennen nicht alle Antiviren-Scanner die jeweils neuesten Versionen.
Auch scheinen Programmierer von Viren und Würmern ihre Strategie gewechselt zu haben. Das neue Motto ist weniger aufzufallen als viel mehr die Kontrolle über Anwender-PCs zu bekommen. Infizierte PCs erlauben häufig den Zugriff auf das Betriebssystem, um den Anwender auszuspähen oder seinen Rechner zum Beispiel zum Spam-Proxy umzufunktionieren. Varianten wie Mytob verbreiten sich bewusst nicht mehr so stark wie deren Vorgänger, da die Hersteller von Antivirensoftware und die Medien bei starker Verbreitungsgefahr global Alarm schlagen. Die in kurzer Folge erscheinenden, immer neuen Varianten des Mytob, verfehlen allein gesehen somit die Kriterien für einen offiziellen "Outbreak".

AppSense Application Manager schützt
Der Application Manager von AppSense bietet einen pro-aktiven Schutz vor allen gefährlichen, ausführbaren Skripten. Die Software schützt vor Viren und Trojanern, die sich versuchen, unbemerkt vom Anwender, im Hintergrund auszuführen. Durch das „Trusted Ownership“-Prinzip des Application Managers ist dieser nicht von Anti-Viren-Patches abhängig. Er bietet sofortigen Systemschutz nach Installation.

AppSense Munich

AppSense entwickelt und vermarktet Software-Lösungen für alle Unternehmensgrößen und Branchen, um die Sicherheit von IT-Systemen in Desktop- und Serverumgebungen zu verbessern, ihre Verwaltung zu vereinfachen und die Performance zu erhöhen. AppSense hat weltweit 2.000 Kunden, davon 600 in Deutschland. Dazu gehören SAP, Bosch, Deutsche Bank, Deutsche Börse Group und Hewlett-Packard. Das 1999 gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit 150 Mitarbeiter. Die AppSense GmbH ist eine regionale Niederlassung der AppSense Ltd, Daresbury (Großbritannien). Weitere Standorte befinden sich in Australien, den USA und den Niederlanden. Zusätzliche Informationen finden sich unter www.appsense.de.

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