AppRiver veröffentlicht Global Security Report für das II. Quartal 2015

Insgesamt machte AppRiver 165 Millionen böswilliger E-Mails unschädlich

(PresseBox) (Lupfig, Schweiz, ) AppRiver, einer der führenden Anbieter von E-Mail-Messaging und Web-Security-Lösungen veröffentlicht seinen Global Security Report für das II. Quartal 2015. Der Bericht enthält eine detaillierte Zusammenfassung und Analyse der Malware- und Spam-Trends für die Monate April bis Juni.

Im zweiten Quartal 2015 landeten insgesamt 4,7 Milliarden Spam-Mails in der Quarantäne. Die Zahl entspricht 81 Prozent des gesamten E-Mail-Verkehrs und sank im Vergleich zum ersten Quartal mit einer Zahl von 5,5 Milliarden Spam-Nachrichten. AppRiver stoppte insgesamt 165 Millionen E-Mails mit einem virenverseuchten Anhang. Über die Hälfte des gesamten Spam-Aufkommens (51 Prozent) hatte seinen Ursprung in Nord Amerika. Nord Amerika und Europa zusammen sind für 80 Prozent des gesamten Spam-Aufkommens im zweiten Quartal verantwortlich.  

Fred Touchette, Senior Security Analyst bei AppRiver: „Auch das zweite Quartal hat sich in punkto Spam-Aufkommen als besonders aktiv erwiesen. Dabei kommt über die Hälfte des weltweit versendeten Spam aus Nord Amerika und das in drei aufeinanderfolgenden Quartalen. Es ist wichtiger denn je, seine Mitarbeiter dahingehend zu schulen, welche Auswirkungen bereits eine einzige Datenschutzverletzung haben kann. Hacker melden sich schließlich nicht an. Sie arbeiten im Verborgenen und haben eine ganze Reihe wirksamer Taktiken entwickelt um so lange wie möglich unentdeckt zu bleiben. Je länger das gelingt, desto größer und umfassender sind die Folgen des Angriffs.“

Einige Highlights des Global Security Report für QII:

Hacker-Angriff auf das Office of Personnel Management: Hier handelt es sich um die weitreichendste Datenschutzverletzung im zweiten Quartal 2015 und um einen Großangriff mit massiven Folgen. Die Hacker erbeuteten riesige Mengen vertraulicher Daten von US-Bürgern, darunter Vor-und Zunamen, Namen von Verwandten, die komplette Finanzhistorie, derzeitige und vorherige Wohnorte, Namen von Nachbarn, Freunden, Mitarbeitern und Mitbewohnern sowie Sozialversicherungsnummern.

Getarnte Amazon-Malware zielt auf Crypto-Währungen: Im Juni dieses Jahres entdeckte AppRiver eine Attacke bei der die Nachrichten legitime Kaufbestätigungen der Firma Amazon imitierten. Ziel war es, den Rechner des jeweiligen Opfers über ein in einem Word-Dokument verborgenes Makro zu infizieren. Ist das gelungen, versucht die Malware anschließend die recht lange Liste der FTP-Anmeldedaten und die Anwenderdaten von Dateispeicherprogrammen zu entwenden. Der Datenklau geht weiter mit den Passwörtern für Microsoft Outlook und die installierten  Browser wie Firefox, IE, Opera und Chrome.

Die Dridex-Malware: Die unter dem Namen Dridex bekannt gewordene Malware-Familie hatte ein ziemlich geschäftiges zweites Quartal. Es handelt sich um einen Banking-Trojaner, der sich aus der Cridex-Familie entwickelt hat. Cridex ist überwiegend Online aktiv und lauert auf arglos surfende Nutzer, die versehentlich auf eine entsprechend gehostete Malware-Seite gelangen. Von dort aus wird die eigentliche Malware-Infektion gestartet. Der Dridex-Trojaner verbreitet sich demgegenüber aktiv über präparierte Anhänge in Spam-Mails.

LastPass Passwortmanager angegriffen: Am 15. Juni informierte LastPass seine Nutzer über eine schwerwiegende Datenschutzverletzung aufgrund eines Hackerangriffs. Das besonders erschreckende an diesem Angriff: das Unternehmen LastPass hilf seinen Kunden Passwörter für Webseiten leichter zu verwalten. Trotz der Warnung war der Beutezug insoweit erfolgreich, als dass die Angreifer E-Mail-Adressen von Nutzern entwenden konnten ebenso wie Passworthinweise und Hash-Dateien zur Authentifizierung. Das Unternehmen versicherte aber, dass der Zugang zum eigentlichen Speicherort der Passwörter nicht geknackt werden konnte. Trotzdem empfahl LastPass seinen Nutzern das Master-Passwort zu aktualisieren und zukünftig 2-Faktor-Authentifizierung zu verwenden.

Den kompletten Global Security Report für das zweite Quartal 2015 und weitere Informationen zu den Sicherheitslösungen von AppRiver finden Sie unter http://de.appriver.com/ressourcen/global_security_report/global_security_report_Q2-2015.aspx  und http://de.appriver.com .

AppRiver AG

AppRiverAppRiver ist Anbieter einer bereits mehrfach ausgezeichneten Software-as-a-Service-(SaaS)-Lösung für E-Mail- und Websicherheit in Unternehmen aller Größenordnungen. Es besteht ein steigender Bedarf, Netzwerke vor den zunehmend komplexer werdenden Bedrohungen zu schützen. Dazu hat AppRiver eine umfassende und gleichzeitig erschwingliche Lösung auf Abonnementbasis entwickelt. Das Lösungskonzept enthält die jeweils aktuellen Anti-Spam- und Anti-Viren-Technologien, E-Mail-Verschlüsselung und Funktionen für die Websicherheit. Darüber hinaus bietet AppRiver eine umfassende Managed-Services-Lösung für Microsoft Exchange sowie Office 365. Seit Gründung des Unternehmens ist es AppRiver gelungen, seine Kundenbindungsrate auf 93 Prozent zu steigern. Der Kundenstamm umfasst mehr als 45.000 Unternehmen mit über 8 Millionen E-Mail-Konten weltweit. Das Unternehmen unterhält Niederlassungen in Florida, New York und der Schweiz, und wird von einem vormaligen Gewinner der «Entrepreneur of the Year»-Auszeichnung von Ernst & Young, Florida, geführt.

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