Re-Multiplexing von TV-Programmen und DVB-C2 verdoppeln die Bandbreite im digitalen Kabel

(PresseBox) (Bonn/Berlin, ) .
- ANGA-Workshop "DVB-Headends": Alcatel-Lucent, Astro Strobel, Blankom Antennentechnik, GSS Grundig SAT-Systems, Kathrein, SES Astra und WISI Communications stellten den Einstieg in ein erfolgreiches IPTV-Zeitalter vor
- Über 120 Teilnehmer informierten sich über die Anforderungen an DVB-Headends bei IP-basierter Übertragung
- DVB-C2 übertrifft mit Bandbreiten von bis zu 90 MBit/s in einem Kabel-Kanal alle bisher bekannten Werte
- Die Kopfstelle als Herzstück für ein erfolgreiches und qualitativ hochwertiges Diensteangebot in modernen Breitbandnetzen

Durch die zukünftig mögliche Kapazitätssteigerung der digitalen Bandbreite und die neue VoD- (Video on Demand) Servicequalität moderner, leistungsfähiger DVB-Kopfstellen, schaffen sich die Kabelnetzbetreiber einen maß­geb­lichen Wettbewerbsvorteil gegenüber Satellit und den DSL-Netzen. Dies war das Ergebnis des Experten-Workshops des Verbandes Deutscher Kabelnetzbetreiber e.V. (ANGA) mit mehr als 120 Fachleuten aus der Branche. Netzbetreiber, Hersteller und Content-Anbieter waren sich einig, dass hybride DVB/IP-Kopfstellen erheblich zu einem modernen und vorteilhaften Diensteangebot auf den Breitband­netzen beitragen.

Im Rahmen des ANGA-Workshops präsentierten Vertreter von Alcatel-Lucent, Astro Strobel, Blankom Antennentechnik, GSS Grundig SAT-Systems, Kathrein, SES Astra und WISI Communications, wie Kabelnetzbetreiber mit hybrider DVB/IP-Technik den Wettbewerb um die höchste verfügbare Bandbreite gewinnen können. Neben dem Satelliten, der ebenfalls zukünftig auf IP-Techniken setzt, wird die Glasfasertechnik verbunden mit dem IP-Protokoll zur wichtigsten Zuführungsinfrastruktur. Zusammen mit der modernen DVB-C2-Technik öffnet sie den Netzbetreibern das Tor zu den neuen IPTV-Diensten auf einfache Art und Weise. Gleichzeitig wurde deutlich, dass sich mit den neuen Techniken der Anspruch für den Betrieb einer solchen Plattform deutlich erhöht.

Carsten Engelke, Technischer Leiter der ANGA und Moderator zum Ergebnis des Workshops: "Der größte "Bandbreitenfresser" ist heute die Video-Übertragung. Mit der bereits am Markt verfügbaren RE-Multiplex-Technologie, die preisgünstig an kleinen und großen Kopfstellen eingesetzt werden kann, ist der Kabelnetzbetreiber nicht mehr an die Bandbreitenbegrenzung der DVB-S-Zuführungstechnologie gebunden. Das Kabelnetz gewinnt dadurch mehr als 25 % Bandbreite pro TV-Kanal. Dies ermöglicht Kabelnetz­betreibern zukünftig ein noch vielfältigeres Angebot und eine effizientere Nutzung der im Kabel verfügbaren Bandbreiten."

Da die hybriden DVB/IP-Kopfstellen besonders wichtig für die zukünftige Entwicklung der Breitbandbranche sind, wird das Thema auch im Rahmen der nächsten ANGA Cable, Fachmesse für Kabel, Breitband und Satellit (vom 26. bis 28. Mai 2009 in Köln, www.angacable.de) Gegenstand mehrerer Fachpanels sein.

ANGA Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber e.V.

Die ANGA vertritt die Interessen von 119 Unternehmen der deutschen Breitband­kabel­branche. Die Netze der in der ANGA zusammengeschlossenen Kabelnetzbetreiber versorgen insgesamt rund 18 Millionen Haushalte.

Über Breitbandkabelnetze beziehen mehr als die Hälfte der deutschen Fernsehhaushalte ihre TV-Programme. Neben einem umfangreichen analogen und digitalen Fernsehangebot sind über Kabelanschluss auch interaktive Dienste, insbesondere Breitbandinternet und Telefonie verfüg­bar. Schon heute nutzen in Deutschland mehr als 1,6 Millionen Haushalte ihren Kabel­anschluss auch als breit­bandigen Internetzugang und 1,35 Millionen für Telefonie. Die Kabelnetz­betreiber der ANGA treiben damit den Infrastrukturwettbewerb um Breitbandzugänge und Triple Play-Bündel aus TV, Internet und Telefonie entschlossen voran.



Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.