Kabel macht Pay-TV zur Erfolgsstory - Premiere überflügelt

Kabelnetzbetreiber mit 1,7 Millionen eigenen Pay-TV-Abonnenten auf Wachstumskurs

(PresseBox) (Berlin/Bonn, ) .
- Überragende Programmvielfalt - demokratische Preise - Partnerschaft mit Programmanbietern
- Premiere/Sky-Hochpreispolitik und Abnahmezwang für "Premiere Welt" schaden dem Pay-TV-Markt
- Dr. Ralf Heublein: "Sky wiederholt die Fehler von Premiere"

Der Markt für Bezahlfernsehen in Deutschland entwickelt sich durch die Initiative der deutschen Kabelnetzbetreiber zu einer Erfolgsstory: Rund 1,7 Millionen Haushalte haben mit Stand 31. März 2009 eines oder mehrere Pay-TV-Angebote eines Kabelnetzbetreibers abonniert - insgesamt deutlich mehr Abonnenten als Premiere jemals im Kabel verzeichnen konnte. Das Kundenwachstum führt der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber ANGA auf die Vielfalt des Programmangebots, günstige Preise und transparente, kundenfreundliche Pakete und Konditionen zurück. Dazu Verbandspräsident Thomas Braun: "Die deutschen Kabelnetzbetreiber haben den lange trostlosen deutschen Pay-TV-Markt erst geöffnet, gestärkt und in Schwung gebracht. Ausschlaggebend für den Erfolg sind der typische kurze Draht zum Kunden, kaufmännische Vernunft und die faire Partnerschaft mit den Sendern. Die Programmanbieter nutzen heute bevorzugt das Kabel als Plattform für den Start neuer digitaler Angebote; darunter auch Free-TV-Anbieter wie RTL und ProSiebenSat.1, die im Kabel neue Geschäftsmodelle jenseits der Werbefinanzierung erschließen. Auch internationale Medienkonzerne setzen auf die deutschen Kabelnetzbetreiber."

Kritisch äußert sich der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber über die Strategie von Sky Deutschland, die Fußball-Bundesliga im Kabel ausschließlich in Verbindung mit dem Progammpaket "Sky Welt" anzubieten. "Sky Welt" enthält zahlreiche Programme, die bereits in den digitalen Basis-Programmangeboten der Kabelnetzbetreiber enthalten sind. Für Kabelkunden wird der Bezug der Fußball-Bundesliga dadurch um bis zu 17 Euro pro Monat teurer als bisher. Dazu der Geschäftsführer der ANGA Dr. Ralf Heublein: "Sky wiederholt die Fehler von Premiere, wenn Kabelkunden durch hohe Preise und eine unverständliche Paketpolitik abgeschreckt werden."

Ralf Heublein weiter: "Sky nutzt sein Bundesliga-Monopol im Kabel, um den Zuschauer zum Abonnement von Programmen zu zwingen, die er von seinem Kabelnetzbetreiber bereits bezieht oder günstiger bekommen kann. Keine Werbekampagne kann verhindern, dass die Zuschauer diese kontraproduktive Strategie durchschauen. Sie schadet dem Kabel, dem Wettbewerb und treibt letztendlich den Zuschauer nur zu konkurrierenden Plattformen."

Die deutschen Kabelnetzbetreiber speisen ein umfassendes Free-TV- und Pay-TV-Angebot in ihre Netze ein. Dazu gehören Premiumprogramme mit Sport, Dokumentationen und Spielfilmen ebenso wie Nachrichten, Familien- und Special-Interest-Angebote sowie Radio- und Audioprogramme. Das umfangreiche internationale Programmangebot macht Satellitenschüsseln, wie sie vielerorts Balkone und Fassaden verunstalten, überflüssig. Darüber hinaus können Kabelkunden neben TV und Radio auch superschnelles Internet und Festnetz-Telefonie aus einem Anschluss beziehen.

ANGA Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber e.V.

Die ANGA vertritt die Interessen von 120 Unternehmen der deutschen Breitband­kabel­branche. Die Netze der in der ANGA zusammengeschlossenen Kabelnetzbetreiber versorgen insgesamt rund 18 Millionen Haushalte.

Über Breitbandkabelnetze beziehen mehr als die Hälfte der deutschen Fernsehhaushalte ihre TV-Programme. Neben einem umfangreichen analogen und digitalen Fernsehangebot sind über Kabelanschluss auch interaktive Dienste, insbesondere Breitbandinternet und Telefonie verfüg­bar. Schon heute nutzen in Deutschland mehr als 2 Millionen Haushalte ihren Kabel­anschluss auch als breit­bandigen Internetzugang und rund 1,5 Millionen auch für Telefonie. Die Kabelnetz­betreiber der ANGA treiben damit den Infrastrukturwettbewerb um Breitbandzugänge und Triple-Play-Bündel aus TV, Internet und Telefonie entschlossen voran.

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