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ANGA Mitglieder-Workshop "IP-Multicast" zeigt Möglichkeiten zum flexiblen und effizienten IP-Verkehr auf Kabelnetzen
ANGA-Workshop demonstriert Optionen für die Inhalteverteilung via IP im Kabel
- IP-Multicast und Broadcast-Netze wachsen zusammen
- IP-Multicast treibt Konvergenz der Videodienste weiter voran
- Entwicklung von TV-Broadcast zu Multicast mit IP-Diensten bietet Vorteile für die Endkunden
Auf großen Zuspruch stieß ein Experten-Workshop zum Thema "IP-Multicast", den die ANGA Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber gemeinsam mit dem Mitgliedsunternehmen Cisco Systems exklusiv für Netzbetreiber durchgeführt hat. Ziel des Workshops war es, die Kabelnetzbetreiber bei der noch effizienteren Nutzung der hohen Bandbreiten über DOCSIS 3.0 zu unterstützen und die Videoverteilung in den Backbone-Netzen der Kabelnetzbetreiber zu optimieren. Vorträge, Erfahrungsberichte und praktische Demonstrationen verdeutlichten die Einsatzmöglichkeiten von IP-Multicast und bildeten die Grundlage für eine betreiberspezifische Bewertung und Diskussion, in der Impulse für neue Geschäftsfelder und Kooperationsmodelle mit den Netzbetreibern aufgezeigt wurden. Ein Ergebnis des Workshops war, dass IP-Multicast den Netzbetreibern hilft, die Konvergenz der Dienstleistungen weiter voranzutreiben - zum Vorteil der Endkunden. Zukünftig soll die Trennung zwischen IP-Multicast- und DVB-Broadcast-Netzen nicht mehr existent sein. Jörg Hellwig, Regional Sales Manager Cable bei Cisco Systems: "Mit der richtigen Architektur des IP-Netzes können die unterschiedlichsten Anforderungen auf den verschiedensten Endgeräten mit Services bedient werden. Wir freuen uns, dass wir diese Lösungen mit den ANGA-Netzbetreibern im Rahmen des Workshops diskutieren konnten."
IP-Multicast eröffnet den Netzbetreibern weitreichende Möglichkeiten bei der Videoverteilung im Backbone. Die Qualitätsparameter in der Videoverteilung können ohne Änderung der Abläufe im Back-Office erhöht werden. Kabelkunden wird damit die Tür zu einer neuen Welt geöffnet, in der sie unterschiedliche Endgeräte gleichzeitig mit Videoinhalten und anderen Diensten aus den Kabelnetzen nutzen können. Dies wird die Akzeptanz der Breitbanddienste im Kabel weiter steigern - schon heute buchen rund 45 % aller Breitbandneukunden Internetdienste über das Breitbandkabel. Hierzu Carsten Engelke, Leiter Technik der ANGA: "Der Workshop zeigt die Entwicklung von Broadcast zu Multicast mit IP-Diensten zum Vorteil des Endkunden. 'All IP' wird in den nächsten Jahren immer wichtiger und muss intelligent im Netz genutzt werden. Auch auf der ANGA Cable vom 12. bis zum 14. Juni 2012 wird IP-Multicast Thema von Fachmesse und Kongress sein."
Über den ANGA Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber e.V.
Die ANGA vertritt die Interessen von 160 Unternehmen der deutschen Breitbandkabelbranche. Die Netze der im Verband zusammengeschlossenen Kabelnetzbetreiber versorgen ca. 18 Mio. Kabelkunden und damit ungefähr die Hälfte der deutschen TV-Haushalte.
Über Breitbandkabelnetze beziehen mehr als 18 Millionen der deutschen Fernsehhaushalte ihre TV-Programme. Neben einem umfangreichen analogen und digitalen Fernsehangebot sind über Kabelanschluss auch interaktive Dienste, insbesondere Breitbandinternet und Telefonie verfügbar. Ende 2011 nutzten in Deutschland ca. 3,6 Millionen Haushalte ihren Kabelanschluss auch für breitbandigen Internetzugang und Telefonie. Die Kabelnetzbetreiber der ANGA treiben damit den Infrastrukturwettbewerb um Breitbandzugänge und Triple-Play-Bündel aus TV, Internet und Telefonie entschlossen voran.
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