ANDRITZ: Ergebnisse 1. Quartal 2010

(PresseBox) (Graz, ) Der internationale Technologie-Konzern ANDRITZ verzeichnete im 1. Quartal 2010 eine zufriedenstellende Geschäftsentwicklung. Der Umsatz betrug 732 MEUR (-7% vs. Q1 2009) - der Auftragseingang betrug 908 MEUR und lag damit zwar um 7% unter dem sehr hohen Wert des Vorjahresquartals, allerdings deutlich über den Werten der Vorquartale. Der Auftragsstand per 31. März 2010 betrug rd. 4,7 Mrd. EUR, was einer Erhöhung von 6% im Vergleich zum Stichtag des Vorjahrs entspricht. Trotz des Umsatzrückgangs lag das EBITA mit 43,7 MEUR auf dem Niveau des Vorjahresvergleichswerts (Q1 2009: 43,7 MEUR). Damit erhöhte sich die Rentabilität (EBITA-Marge) auf 6,0% (Q1 2009: 5,5%). Das Konzern-Ergebnis (nach Abzug von Minderheitsanteilen) betrug 29 MEUR (Q1 2009: 26 MEUR).

Umsatz rückläufig, Geschäftsbereich HYDRO unverändert stark

Im 1. Quartal 2010 betrug der Umsatz der ANDRITZ-GRUPPE 732,3 MEUR und lag damit um 7,3% unter dem Vergleichswert des Vorjahrs (Q1 2009: 790,1 MEUR). Während der Umsatz des Geschäftsbereichs HYDRO im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich anstieg, ging der Umsatz in den anderen Geschäftsbereichen - insbesondere in den Bereichen METALS sowie ENVIRONMENT & PROCESS - zurück.

Solide Entwicklung des Auftragseingangs und Auftragsstands

Der Auftragseingang der ANDRITZ-GRUPPE entwickelte sich im 1. Quartal 2010 solide. Er betrug 908,4 MEUR und lag damit zwar um 7,4% unter dem sehr hohen Wert des Vorjahresquartals (Q1 2009: 981,4 MEUR), allerdings deutlich über den Werten der Vorquartale. Der Auftragseingang des Geschäftsbereichs HYDRO lag deutlich unter dem hohen Vergleichswert des Vorjahrs, der einige Großaufträge beinhaltet hatte; auch der Bereich METALS verzeichnete einen signifikanten Rückgang des Auftragseingangs. Sehr erfreulich entwickelte sich hingegen der Auftragseingang des Geschäftsbereichs PULP & PAPER, der sich im Jahresvergleich mehr als verdoppelte.

Der Auftragsstand der ANDRITZ-GRUPPE per 31. März 2010 betrug 4.724,3 MEUR, ein Anstieg um 5,8% im Vergleich zum Stichtag des Vorjahrs (31. März 2009: 4.464,0 MEUR).

Zufriedenstellendes Ergebnis, gesteigerte Rentabilität

Trotz des Umsatzrückgangs erreichte das EBITA der ANDRITZ-GRUPPE im 1. Quartal 2010 mit 43,7 MEUR den Wert des Vorjahrs (Q1 2009: 43,7 MEUR). Während die Ergebnisse der Geschäftsbereiche HYDRO sowie PULP & PAPER deutlich anstiegen, waren v. a. in den Geschäftsbereichen METALS sowie ENVIRONMENT & PROCESS Ergebnisrückgänge zu verzeichnen.

Die EBITA-Marge der Gruppe erhöhte sich auf 6,0% und lag damit über dem Vorjahresniveau (Q1 2009: 5,5%). Insbesondere die Geschäftsbereiche HYDRO sowie PULP & PAPER verzeichneten eine sehr solide Entwicklung der Rentabilität.

Das Konzern-Ergebnis (nach Abzug von Minderheitsanteilen) betrug 28,9 MEUR, was einem Anstieg von 12,5% gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahrs entspricht (Q1 2009: 25,7 MEUR).

Solide Vermögens- und Kapitalstruktur, deutlich erhöhte Liquidität

Die Bilanzsumme per 31. März 2010 stieg auf 3.538,0 MEUR an (31. Dezember 2009: 3.309,3 MEUR), die Eigenkapitalquote betrug 19,0% (31. Dezember 2009: 20,0%).

Die liquiden Mittel (flüssige Mittel plus Wertpapiere des Umlaufvermögens) per 31. März 2010 betrugen 1.296,5 MEUR (31. Dezember 2009: 1.082,1 MEUR). Die Netto-Liquidität (liquide Mittel plus Marktwert der Zinsswaps abzüglich Finanzverbindlichkeiten) stieg auf 897,7 MEUR an und lag damit ebenfalls deutlich über dem Wert zum Ende des Vorjahrs (31. Dezember 2009: 677,9 MEUR).

Ausblick für das Gesamtjahr 2010 bestätigt

Die ANDRITZ-GRUPPE bestätigt die anlässlich der Veröffentlichung der Gesamtjahreszahlen 2009 Anfang März 2010 gemachten Aussagen hinsichtlich der erwarteten Entwicklung ihrer bedienten Märkte und Geschäftsergebnisse im Gesamtjahr 2010. Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang Leitner erklärt dazu: "Während wir für den Geschäftsbereich HYDRO in den nächsten Monaten ein günstiges Marktumfeld erwarten und sich die Bereiche ENVIRONMENT & PROCESS sowie FEED & BIOFUEL ebenso zufriedenstellend entwickeln sollten, rechnen wir für METALS in den kommenden Quartalen mit einer Fortsetzung der sehr moderaten Investitionstätigkeit. Auch für den Bereich PULP & PAPER erwarten wir trotz des guten Auftragseingangs im ersten Quartal vorerst keine nachhaltige Verbesserung."

Auf Basis dieser Erwartungen und des Auftragsstands von mehr als 4,7 Mrd. EUR per Ende März 2010 erwartet die ANDRITZ-GRUPPE für das Geschäftsjahr 2010 aus heutiger Sicht einen im Vergleich zum Gesamtjahr 2009 unveränderten bzw. leicht ansteigenden Umsatz. Das Konzern-Ergebnis sollte durch die Kostenreduktionen aus den 2009 eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen positiv beeinflusst werden.

Andritz AG

Die ANDRITZ-GRUPPE ist einer der weltweit führenden Lieferanten von Anlagen und Service-Leistungen für Wasserkraftwerke, für die Zellstoff- und Papier-Industrie, die Metall-Industrie sowie für andere Spezial-Industrien (Fest- Flüssig-Trennung, Futtermittel und Biomasse). Der Hauptsitz der Gruppe, die weltweit rd. 13.400 Mitarbeiter beschäftigt, befindet sich in Graz, Österreich. ANDRITZ verfügt über mehr als 120 Produktionsstätten sowie Service- und Vertriebs- Gesellschaften auf der ganzen Welt.

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