Altium erweitert LiveDesign-Methodik auf diskrete Prozessoren

Altium Designer 6.0 unterstützt FPGA-Systementwicklung mit ARM®-basierenden Prozessoren

(PresseBox) (Sydney, Australien, ) Altium Limited (ASX: ALU), ein führender Entwickler von auf Windows basierender Design- und Entwicklungssoftware, unterstützt mit Altium Designer 6.0, der neuesten Version des vereinheitlichten Systems zur Entwicklung elektronischer Produkte. nun auch ARM-basierte 32-Bit-Prozessoren. Altium Designer integriert die Systementwicklung auf Board- und FPGA-Ebene, die Entwicklung von embedded Software sowie die Erstellung, das Editieren und die Fertigung des Leiterplatten-Layouts, innerhalb einer einzigen, durchgängigen Anwendung.

Altium Designer ermöglicht durch die interaktive Designmethodik LiveDesign, eine schnelle und einfache Entwicklung von FPGA-basierten Systemen mit in den programmierbaren Bauteilen implementierten Soft-Prozessor-Cores, einschließlich des Debugging. In der aktuellen Version Altium Designer 6.0 wurde LiveDesign für die Entwicklung von Systemen mit diskreten Prozessoren erweitert, wie einen mit dem FPGA verbundenen ARM720T-basierten Sharp® BlueStreak (TM) LH79520. Dies ermöglicht eine beschleunigte Entwicklung von ARM-Prozessorsystemen, da die programmierbaren Ressourcen eines FPGA zur Erweiterung der Prozessorfunktionalität genutzt und somit Systemkomponenten und Logik implementiert einfach werden können.

Altium Designer 6.0 beinhaltet eine vollständige Software-Toolchain für ARM-basierte Prozessoren, welche die Prozessor-Cores ARM7, ARM9, ARM9E und ARM10E unterstützt. Die Software-Entwicklungstools basieren auf Altiums moderner Viper Compilertechnologie, die für alle von Altium Designer System unterstützten Prozessoren genutzt wird. Dadurch wird eine vollständige C Code Kompatibilität zwischen den Prozessoren erreicht und ein schneller, hoch optimierter Objektcode erzeugt. Erste Benchmarks zeigten, dass der standardmäßig in Altium Designer 6.0 enthaltene Viper-basierte ARM Compiler eine mit eigenständigen professionellen Compilerlösungen vergleichbare Leistung erreicht. Damit steht den Anwendern von Altium Designer auch eine Möglichkeit zur Generierung von ARM Code in höchster Qualität zur Verfügung.

"ARM-basierte Prozessoren sind in unterschiedlichsten Anwendungen zu finden, in drahtlosen, Netzwerk- und Unterhaltungselektroniklösungen, ebenso wie in Imaging-, Automotive-, Sicherheits- und Speicheranwendungen", so Nick Martin, Gründer und CEO von Altium. "Die ARM-Unterstützung in Altium Designer bietet den ARM Entwicklern neue Möglichkeiten in all diesen Bereichen."

Auf Hardwareebene beinhaltet Altium Designer 6.0 einen besonderen FPGA-basierten 'Wrapper'-Core, mittels dessen die Entwickler einfach Sharps ARM720T-basierten BlueStreak LH79520 als Zielprozessor einsetzen können.
Durch den Wrapper wird eine Designkompatibilität auf Hardwareebene mit dem in Altium Designer enthaltenen TSK3000 32-Bit-Softprozessor erreicht, so dass die Entwickler mit nur minimaler Modifikation des Hardwaredesign einfach vom TSK3000 auf einen diskreten LH79520 Prozessor umsteigen können.
Beim Einsatz von BlueStreak lassen sich damit über eine Wishbone-OpenBus-Verbindung die Vorteile der in Altium Designer enthaltenen FPGA-basierten Peripherie nutzen. Zudem wird das Debugging des Quellcodes erleichtert. Außerdem ermöglicht der Wrapper-Core den Einsatz der FPGA-basierten virtuellen Instrumente des Altium Designers für ein interaktives Hardware Debugging mittels LiveDesign. Ähnliche Wrapper-Cores sind zur Unterstützung des in den Xilinx Virtex®-2 Pro FPGAs verfügbaren PowerPC®, dem Xilinx MicroBlaze (TM) Soft-Prozessor sowie diskreten PowerPC Prozessoren, enthalten.

Der LH79520 ist der erste einer Reihe von Wrappern, die sowohl für ARM-basierte als auch für weitere Prozessoren vorgesehene sind und mit denen Altium Designer erweitert werden soll, um zusätzliche Prozessoren unterstützen zu können.

"Diese Erweiterung der Unterstützungstools für die BlueStreak-Prozessoren von Sharp verdeutlicht unser Bestreben integrierte und umfassende Lösungen anzubieten, um das Elektronikdesign und den Entwicklungsprozess zu erleichtern", sagt Scott Robertson, Senior Manager Systems and Software Engineering bei Sharp Microelectronics of the Americas. "Auf Grund des wachsenden Bedarfs für fortschrittliche FPGA-Systeme unterstützt die durchgängige Entwicklungsplattform Altium Designer die Integration des LH79520 von Sharp in diesen komplexen Designs. Darüber hinaus können Sharp-Kunden aus allen Bereichen über das weltweite Distributionsnetz von Altium von diesen Vorteilen profitieren und somit eine kürzere Markteinführungszeit und niedrigere Entwicklungskosten erreichen."

Die Hardware- und Softwarekompatibilität zwischen den Prozessoren bedeutet für die Entwickler, dass die Designs einfach zwischen unterschiedlichen Hardwareplattformen migriert werden können. Sie können zum Beispiel den TSK3000 für eine erste bauteilunabhängige Systementwicklung innerhalb eines FPGAs nutzen und dann auf Prototypenebene auf den sehr viel leistungsfähigeren diskreten Prozessor LH79520 umsteigen.

"Große programmierbare Bauteile wie die modernen FPGAs haben die Art und Weise verändert, wie die Ingenieure an die Entwicklung elektronischer Produkte herangehen", fährt Nick Martin fort. "Mit Altium Designer 6.0 haben wir die Reichweite von Altium Designer und der LiveDesign-Methodik auf Systeme mit diskreten Prozessoren erweitert. Damit können unsere Kunden ihre Designs einfach von Soft-Prozessoren migrieren und die Vorteile von leistungsfähigen Bauteilen, wie dem Sharp BlueStreak nutzen."

Um die Entwicklung von ARM-basierten Systemen zu unterstützen, wird Altium ein neues Daughter-Board für das einzigartige NanoBoard LiveDesign-Entwicklungsboard anbieten, das einen Sharp BlueStreak LH79520 MCU mit einem Xilinx Spartan (TM)-3 FPGA koppelt. Das NanoBoard ist ein universelles 'Nano-level Breadboard', das in Altium Designer integriert wird. Dadurch steht eine vollständige LiveDesign Implementierung und eine interaktive Debuggingumgebung für ein Systemdesign auf der Basis von FPGAs zur Verfügung. Das NanoBoard beinhaltet austauschbare Daughter-Boards, welche die programmierbaren Zielbauteile und andere Ressourcen enthalten, so dass eine Entwicklung für unterschiedliche FPGA- und Prozessorarchitekturen auf der gleichen Basisplattform möglich ist. Die Verfügbarkeit des neuen Daughter-Boards wird in Kürze bekannt gegeben.

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