alljig®-Setzmaschinen weltweit gefragt!

Neue Installationen in Nord- und Osteuropa

(PresseBox) (Duisburg, ) Das mit einer Jahresproduktion von 1,7 Millionen Tonnen größte Edelstahlwerk Europas im finnischen Tornio hat im September 2010 eine neue Schlacke-Aufbereitungsanlage eingeweiht. Herzstücke der von TAPOJÄRVI im Auftrag von OUTOKUMPU betriebenen Anlage sind zwei leistungsfähige alljig®-Setzmaschinen. Die bei der Stahlherstellung anfallende Schlacke enthält noch 5 - 10 % Metall. Dieses Metall wird in den alljig®-Setzmaschinen abgetrennt und in den metallurgischen Prozess zurückgeführt. Nebenprodukt des Prozesses ist metallfreie Schlacke, die als Baustoff eingesetzt wird. Der durch die zunehmende Rohstoffverknappung beschleunigte Trend zur ökonomischen Aufbereitung von Schlacken aus der Ferrochrom-, Ferromangan- und Edelstahlproduktion hat die Nachfrage nach alljig®-Setzmaschinen vor allem im Norden und Osten Europas sprunghaft ansteigen lassen. In den letzten fünf Jahren konnte allmineral seinen Marktanteil deutlich ausbauen - Tendenz steigend. Am 8. September 2010 durften sich die Einwohner des Städtchens Tornio an der finnisch-schwedischen Grenze über hohen Besuch freuen. Anlässlich der feierlichen Eröffnung einer topmodernen Aufbereitungsanlage im größten Edelstahlwerk Europas - nebenbei größter Arbeitgeber der Region - gab sich neben dem finnischen Wirtschaftsminister Mauri Pekkarinen auch der Senior Vice President des Betreiberkonzerns OUTOKUMPU die Ehre. Die neue, von TAPOJÄRVI betriebene Anlage soll die wirtschaftliche Rückgewinnung des Metallanteils aus der Edelstahlschlacke ermöglichen. Die zentral im Prozess eingesetzten, luftgepulsten alljig®-Setzmaschinen nutzen die großen Dichteunterschiede zwischen Metall und Schlacke zur effizienten Trennung mit Hilfe der Schwerkraft. Die Maschinen aus Deutschland sind für eine Durchsatzleistung von bis zu 50 bzw. 100 Tonnen pro Stunde ausgelegt, wobei Korngrößen von einem Millimeter bis hin zu 32 Millimetern effizient getrennt werden können. Der finnische Konzern Outokumpu gehört weltweit zu den 6 größten Herstellern nichtrostender Edelstähle. Seine jährliche Schmelzkapazität beträgt rund 2,5 Millionen Tonnen, die Walzkapazität für Warm- und Kaltband, Langprodukte sowie Quartobleche knapp 2 Millionen Tonnen. Das finnische Werk in Tornio, das größte Werk im Konzernverbund, verfügt über eine einzigartige, vollintegrierte Produktionskette.

Diese beginnt in der einzigen Chrommine der EU in Keminmaa mit einer Jahresproduktion von rund 200.000 Tonnen Stückerz und rund 400.000 Tonnen Feinkonzentrat. Das Stahlwerk verfügt über zwei Produktionslinien von 100 bzw. 150 Tonnen und Konverter, in denen geschmolzenes Ferrochrom zusammen mit Stahlschrott verarbeitet wird. Das Warmwalzwerk produziert Bandstahl in Breiten von 1 bis 1,6 Metern und bis zu 12 mm Dicke. Die meisten im Warmwalzwerk produzierten Bänder werden im Kaltwalzwerk zu säurebeständigen Edelstahlblechen und -bändern für Kunden in ganz Europa weiterverarbeitet.

Aufgrund der benötigten hohen Trenndichten im Aufbereitungsprozess, stellt die alljig®-Setzmaschine in vielen Fällen die einzige ökonomische Option dar, um ein qualitativ hochwertiges Metall-Produkt zu erzeugen, welches aufbereitet direkt wieder in den metallurgischen Prozess einfließen kann. Weiterhin kann die gereinigte Schlacke als hochwertiger Zuschlagstoff zur Betonherstellung oder in den Straßenbau verkauft werden. Nachdem die innovative allmineral-Aufbereitungstechnologie in der ersten Hälfte des Jahrzehnts vor allem in Westeuropa und Südafrika nachgefragt wurde, rücken aktuell die GUS-Staaten wieder in den Fokus. Zunächst rüstete allmineral zwei Linien der Ferrochrom-Schlackeaufbereitung im russischen metallurgischen Kombinat Cheliabinsk (einem der größten Europas) mit jeweils zwei alljig®-Setzmaschinen aus. Die Durchsatzleistung beträgt 20 bzw. 40 Tonnen pro Stunde und Maschine.

Jetzt erhielt allmineral den Auftrag zur Lieferung von zwei alljig®-Setzmaschinen zur Anreicherung des Rohstoffs zur Ferrrochromherstellung, dem Chromerz selbst. In einer anderen Anlage zur Chromerzaufbereitung der Firma Kazchrom in Chromtau (Kasachstan) gab es nach der Erstlieferung 2007 nun einen weiteren Folgeauftrag: eine zweite alljig®-Setzmaschine.

Damit wurden binnen kurzer Zeit zwölf alljig®-Setzmaschinen für die Schlackeaufbereitung in Betrieb genommen: zwei in Belgien, vier in Südafrika, vier in Russland und zwei in Finnland. Hinzu kommen die oben erwähnten vier alljig®-Setzmaschinen zur Chromerzanreicherung für die Kunden in Russland bzw. Kasachstan. Insgesamt hat allmineral weltweit über 400 alljig®-Setzmaschinen ausgeliefert. Sie werden rund um den Globus für die effiziente Sortierung von Schlacke, aber auch Kohle, Erz, Kies, Sand, Schotter und diversen Recycling-Materialien eingesetzt.

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