Allianz investiert in Energieeffizienz-Projekte in Indien

(PresseBox) (München, ) Die Allianz SE investiert erneut in kohlenstoffarme Technologien in einem Schwellenland. Die finanzielle Beteiligung der Allianz ermöglicht es, in indischen Haushalten mit niedrigem oder mittlerem Einkommen ca. 8,5 Millionen konventionelle Glühbirnen durch energieeffiziente Kompaktleuchtstofflampen zu ersetzen. So wird der Energieverbrauch in privaten Haushalten reduziert und über einen Zeitraum von 10 Jahren der Ausstoß von 3,73 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) vermieden. Das entspricht den jährlichen CO2-Emissionen von einer Million Autos in Deutschland.

Die indischen Projekte werden von C-Quest Capital LLC (CQC), einem weltweit führenden Investor in kohlenstoffarme Technologien und Projektentwickler, umgesetzt und im Rahmen des im Kyoto-Protokoll festgeschriebenen Clean Development Mechanism (CDM) akkreditiert. Für jede Tonne CO2, deren Ausstoß vermieden wird, erhalten die Projekte ein sogenanntes Emissionsminderungs-Zertifikat durch den CDM. Die Mehrheit der Zertifikate wird gewinnbringend auf den internationalen Kohlenstoffmärkten verkauft. Im Rahmen ihrer freiwilligen Strategie zur CO2-Reduzierung und Neutralisierung wird die Allianz einen Teil der Zertifikate dafür nutzen, die unternehmensinternen Emissionen zu neutralisieren.

Aufgrund des rasanten Bevölkerungswachstums und der boomenden Wirtschaft steigt der Energiebedarf in Indien stark an. Stromkosten sind vergleichsweise hoch und mehr als die Hälfte des benötigten Stroms wird derzeit in Kohlekraftwerken erzeugt, die hohe CO2-Emissionen verursachen. "Es ist absolut notwendig, den CO2-Ausstoß rund um den Globus entlang der gesamten Elektrizitäts-Wertschöpfungskette zu reduzieren. Die energieeffizienten Beleuchtungsprojekte von CQC konzentrieren sich auf Privathaushalte in einer der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der ganzen Welt. Dieser Ansatz ist äußerst innovativ und hilft dabei, den negativen Auswirkungen des Klimawandels entgegenzuwirken", erklärt Armin Sandhövel, CEO von Allianz Climate Solutions (ACS). Als Kompetenzzentrum für den Klimawandel ist die ACS auch die Einheit der Allianz Gruppe, die für das Management von Investitionen in klimafreundliche Technologien und CO2-Projekte zuständig ist.

"Unsere energieeffizienten Beleuchtungsprojekte in Indien leisten einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des Energieverbrauchs, gleichen Treibhausgas-Emissionen aus Kohlekraftwerken aus und führen zu erheblichen Kosteneinsparungen für Stromverbraucher aus den unteren Einkommensschichten. Wir begrüßen die Investition der Allianz und ihre Selbstverpflichtung, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren, sehr." So Ken Newcombe, CEO von CQC.

Durch diese Investition in die Beleuchtungsprojekte von CQC gelingt es der Allianz, ihre ambitionierten Ziele bei der Reduzierung und Neutralisierung von Kohlenstoff zu erreichen. Die Allianz Gruppe hat sich freiwillig dazu verpflichtet, unternehmensinterne Emissionen zwischen 2006 und 2012 um 20% zu reduzieren. Bereits im Jahr 2010 wurde dieses Ziel um 7% übererfüllt. Ab 2012 sollen verbleibende Emissionen, die noch nicht vermieden werden konnten, durch Gutschriften neutralisiert werden. Diese erwirbt die Allianz mittels eines Portfolios von Investitionen in verschiedene emissionsmindernde Projekte. Bereits im September 2011 hat sich die Allianz mit einer Kapitalinvestition an Wildlife Works Carbon (WWC) beteiligt, einem der führenden Projektentwickler auf dem Gebiet der Erhaltung von Wäldern. Dadurch sicherte sich die Allianz Emissionszertifikate aus dem weltweit ersten Projekt zur Reduzierung von durch Entwaldung und Waldschäden verursachten Emissionen in Kenia (Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation, REDD).

Die Einschätzungen stehen wie immer unter den nachfolgend angegebenen Vorbehalten.

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Keine Pflicht zur Aktualisierung

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Allianz SE

Die Allianz ist zusammen mit ihren Kunden und Vertriebspartnern eine der stärksten Finanzgemeinschaften. Über 76 Millionen Privat- und Unternehmenskunden setzen auf Wissen, globale Reichweite, Kapitalkraft und Solidität der Allianz, um finanzielle Chancen zu nutzen, Risiken zu vermeiden und sich abzusichern.

2010 erwirtschafteten 151.000 Mitarbeiter in 70 Ländern einen Gesamtumsatz von 106,5 Milliarden Euro und erzielten ein operatives Ergebnis von 8,2 Milliarden Euro. Die Leistungen an Kunden summierten sich auf 91,4 Milliarden Euro.

Dieser Geschäftserfolg mit Versicherungs-, Asset Management- und Assistance-Dienstleistungen fußt zunehmend auf dem Kundenbedarf nach krisenfesten Finanzlösungen für die alternde Gesellschaft und die Herausforderungen des Klimawandels. Transparenz und Integrität sind wesentliche Elemente einer nachhaltigen Unternehmensführung der Allianz SE.

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