Absage an "Privat vor Staat"

(PresseBox) (Berlin, ) "Das Ergebnis der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen werten wir auch als ein Votum gegen die Politik der CDU/FDP-Regierung, die wirtschaftliche Tätigkeit von öffentlichrechtlichen Betrieben und Unternehmen einzuschränken", erklärte heute die Geschäftsführerin der Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft e.V. (AöW).

Die abgewählte Koalition in NRW hatte fünf Jahre lang eine Politik gemacht, die die wirtschaftliche Tätigkeit von Kommunen zugunsten der Privatwirtschaft zurückdrängen sollte. Gesetzlich geregelt wurde das durch eine Veränderung der Gemeindeordnung.

Seit vergangenen Sonntag ist klar, dass die Bevölkerung das nicht unterstützt. Auf Nachhaltigkeit und Ganzheitlichkeit begründetes Handeln wie es die Unternehmen und Zweckverbände aus der öffentlichen Wasserwirtschaft leisten, wird immer noch mehr vertraut als Gewinnorientierung. Gute Qualität, günstige Gebühren und Versorgungssicherheit garantieren öffentlichrechtliche Unternehmen in der Wasserversorgung und der Abwasserbeseitigung tagtäglich mit sauberem Trinkwasser und Abwasserentsorgung auf hohem Reinigungsstandard.

"Wir hoffen, dass das politische Signal aus NRW auch bei der Bundesregierung ankommt und alle Pläne zur Verschlechterung der Bedingungen für die öffentliche Wasserwirtschaft endgültig in Berlin begraben werden", so Frau Hecht. Die öffentliche Wasserwirtschaft fordert die Unterstützung der Politik für eine sichere, gesunde und saubere Zukunft und den Umweltschutz.

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