Von Abschlepphilfe bis Zahnbehandlung

889 000 Hilfeleistungen in aller Welt / ADAC: Auch 2009 gehörten Pleiten, Pech und Pannen zum Urlaubsalltag

(PresseBox) (München, ) Pannenhilfe in Portugal, Fahrzeugbergung in Frankreich oder Krankenrücktransport aus Kroatien: Europas größter Automobilclub organisierte und bezahlte im vergangenen Jahr über 889 000 Hilfeleistungen für seine PlusMitglieder und Auslands-Krankenversicherten. Das sind über 30 000 mehr als ein Jahr zuvor (plus 3,5 Prozent). An der Spitze der Hilfe liegt mit 188 200 Fällen die Mietwagenbereitstellung nach einem Unfall oder einer Panne. Über 110 000 Mal mussten auf Reisen liegengebliebene Autos per Sammeltransporter in die Heimat zurück gebracht werden. 98 200 Urlauber wurden im Ausland wegen Krankheit oder einer Verletzung von einem Arzt behandelt.

Die meisten Hilfeleistungen (64 400) wurden für Urlauber in Österreich erbracht. Dies ist vor allem auf den hohen Anteil von Kurz- und Autourlaubern zurückzuführen.

Die weitere Reihenfolge: Spanien (46 700 Hilfeleistungen), Türkei (44 300), Italien (41 500), Frankreich (32 200), Schweiz (23 200), Polen (17 100), Griechenland (14 100), Ungarn (7 000). Insgesamt wickelte der Club 449 400 Fälle im Ausland und 439 600 innerhalb Deutschlands ab.

Die häufigsten Hilfeleistungen im vergangenen Jahr waren:

- 188 200 Mietwagen
- 132 600 Abschlepphilfen
- 110 300 Fahrzeugrücktransporte
- 98 200 ambulante Behandlungen
- 94 700 Pannen- und Unfallhilfen
- 46 500 Erstattungen von Arzneimittelkosten
- 46 300 kostenlose Kredite
- 30 200 Erstattungen von Kurzfahrten
- 20 200 Übernachtungen
- 15 200 Krankenrücktransporte
- 10 400 Hilfeleistungen nach Verlust von Autoschlüsseln
- 10 100 Krankenhausaufenthalte
- 8 700 Fahrzeugbergungen
- 8 600 Zahnbehandlungen
- 2 100 Ersatzteilversendungen ins Ausland
- 1 400 Fahrzeugverschrottungen

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