ADAC fordert online zum Protest auf

Slowenien-Vignette / EU mahnt Kurzzeitvignette an

(PresseBox) (München, ) Seit 1. Juli 2008 gilt in Slowenien ein neues Mautsystem mit einer Halbjahres- und Ganzjahresvignette. Der ADAC hält diese zeitliche Staffelung für nicht urlauberfreundlich und kämpft für die Einführung einer zusätzlichen Kurzzeitvignette. Slowenien will Ende Juni 2009 erstmals prüfen, wann und in welcher Form eine Kurzzeitvignette eingeführt werden kann. Nach Meinung des Automobilclubs verzögert dieser Zeitplan die nötige und bereits in der letzten Reisesaison geforderte Änderung des bestehenden Mautsystems nochmals. Deshalb führt der ADAC gemeinsam mit allen anderen europäischen Automobilclubs eine Umfrage zum Reiseverhalten in Slowenien durch. Dabei können die Mitglieder ihre Meinung äußern und ihrem Unmut Luft machen.

Unter www.adac.de/Slowenienumfrage können Urlauber ab sofort ihre Erfahrungen mit dem neuen Mautsystem in Slowenien dokumentieren. Ziel der Umfrage ist es auch, den optimalen Zeitrahmen einer Kurzzeitvignette bei Autourlaubern abzufragen. Die Ergebnisse werden dann der EU-Kommission vorgelegt.

Die EU hatte Slowenien zuvor bereits angemahnt, das Mautsystem verbraucherfreundlicher zu gestalten. Kommt die slowenische Regierung den Forderungen nicht nach, will die EU-Kommission die Angelegenheit vor den Europäischen Gerichtshof bringen.

Weil keine Kurzzeitvignette in Slowenien angeboten wird, müssen Urlaubsreisende eine teure Halbjahres- oder Jahresvignette kaufen. Seit Sommer 2008 ist für Pkw bis 3,5 t die Halbjahres- oder Jahresvignette zum Preis von 35 Euro beziehungsweise 55 Euro (für Motorräder 17,50 und 27,50 Euro) auf Autobahnen und Schnellstraßen vorgeschrieben. Der ADAC fordert die schnelle Einführung der Kurzzeitvignette.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.