Bericht des Vorstands zum geglückten operativen Turnaround, der baldigen Beendigung der Restrukturierungsphase und zur Zukunft des Alexanderwerk Konzerns

(PresseBox) (Remscheid, ) Für Jürgen Kullmann, Alleinvorstand der Alexanderwerk AG, ist die Restrukturierungsphase des Remscheider Spezialisten für die Entwicklung und Fertigung von Sondermaschinen so gut wie abgeschlossen.
Die restlichen Maßnahmen zur Neupositionierung des Konzerns können dank einer gelungenen Zwischenfinanzierung nun bis zur geplanten Hauptversammlung (04.11.2010) aufbereitet werden.

Gelungener Turnaround bei den Erträgen

Operativ gesehen befindet sich das Unternehmen offensichtlich bereits in einer Phase organischen Wachstums. Die Situation auf der Auftragsseite ist, auch wegen der massiven Verstärkung im Vertrieb und dem Abschluss etlicher neuer Handelsvertreter-Verträge, sehr erfolgreich und gut über Plan. Die Umsetzung der neuen Matrixorganisation in Remscheid ist weit fortgeschritten und zeigt weitere Erfolge.

Für den Hauptverlustbringer, die 100%ige Tochter der AlexanderSolia Vertriebs GmbH, die FoodTec GmbH in Freiberg/N., wurde Insolvenz angemeldet. Monatliche "Zuwendungen" von knapp EUR 100.000,- in den letzten 12 Monaten haben damit ein Ende. Mit dem Insolvenzverwalter wird der Umbau in ein kleineres Montageunternehmen vorangetrieben. Dies wird bis zum Jahresende realisiert sein.
Dann wird die FoodTec GmbH ggf. wieder übernommen, aber keine Verluste mehr produzieren.

Die AlexanderSolia Vertriebs GmbH übernimmt jetzt das eigene Ersatzteilgeschäft und organisiert die Beschaffung selbständig. Umbau und Abschluss dieser Maßnahmen erfolgen bis zum 31.12.2010. Zudem wird an einem internationalen Joint Venture mit Partnern aus den Niederlanden gearbeitet, um die Marktposition der Gesellschaft kräftig zu verstärken. Auch hier sind neue Mitarbeiter im Vertrieb und Marketing an Bord.

Wachstumsfinanzierung kurz vor dem Abschluss

Der operative Turnaround und die strukturellen Maßnahmen haben auch positive Auswirkungen auf die Durchfinanzierung des Konzerns. Die Landesbürgschaftsfinanzierung wird nicht weiterverfolgt, weil deren Kriterien und Hindernisse nicht im Verhältnis zum jetzt wesentlich geringeren Kapitalbedarf stehen. Die Umwandlung der jetzigen Finanzierung der drei Banken (Stadtsparkasse, National-Bank, LBBW) in langfristige Darlehen bis Oktober 2010 (Zieltermin) ist aktuell Gegenstand von Gesprächen und wird in den kommenden Wochen vorangetrieben. Ebenso werden weitere Kapitalbeschaffungsmaßnahmen sorgfältig geprüft. Die jetzige Zwischenfinanzierung wurde getragen und durch Bürgschaften abgesichert vom Vorstand, dem Aufsichtsratsvorsitzenden und einem "Altaktionär".

Belegschaft spürt erste Erfolge der Neuausrichtung

Die Kooperation mit der Belegschaft und die Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat / der IG Metall haben sich wieder normalisiert, seit wir aus eigenen Mitteln knapp 1,2 Mio. EUR Wertberichtigungen und für Abfindungen etc. ausgezahlt haben. Für die Mitarbeiter tritt der Vorsitzende des Betriebsrates, Herr Uwe Stacklies, ab der nächsten Hauptversammlung, bis zur Neuwahl in 2011, in den Aufsichtsrat ein.

Die Gründung der AlexanderwerkService GmbH zeigt bereits Erfolge. Die Motivation ist hoch. Intern wurden neue Räumlichkeiten bezogen und die Mannschaft findet sich als kundenorientierte Organisation wieder. Der Umsatz entwickelt sich überproportional gut.

Adhoc-Mitteilung zu § 92 I AktG

Wie heute adhoc gemeldet, ist das Eigenkapital der Gesellschaft vorübergehend aufgebraucht. Der Vorstand betont jedoch, dass dies auch eine Folge der restrukturierungsindizierten Abschreibungen ist. Dazu Jürgen Kullmann: "Ich möchte in diesem Zusammenhang betonen, dass wir den Turnaround, anders als im Sanierungsgutachten vorgesehen, komplett aus eigener Kraft stemmen konnten.

Insbesondere die "Radikalsanierung FoodTec" hat das Eigenkapital stark angegriffen. Daher haben wir vor wenigen Minuten eine entsprechende Pflicht- Meldung über die entsprechenden Medienbündel verbreitet. Da ohnehin die Hauptversammlung für Ende Oktober geplant war, nehmen wir den gleichen Termin auf und verbinden die ordentliche Hauptversammlung mit der Hauptversammlung nach § 92 AktG."

Sonstiges

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) kontrolliert die Alexanderwerk AG aktuell extrem stringent. Grund sind weiterhin die ausstehenden Testate für die Jahres- und Halbjahresabschlüsse 2008 und 2009, die der Abschlussprüfer wiederum mit der langfristigen Durchfinanzierung verknüpft.
Derzeit wird hier mit Hochdruck versucht, eine für alle Beteiligten vertretbare Lösung zu finden.

Die Suche nach weiteren Joint Venture Partnern geht gut voran. Auch gegenseitige Beteiligungen und Abgabe der Anteile sind interessant, wenn damit Fortschritte für das Unternehmen erreicht werden.

Der Konzern teilt ferner mit, dass aktuell Gespräche geführt werden, um 2011 eine Soda GmbH zu gründen, die das früher sehr interessante Absatzfeld der Soda- Verarbeitung professioneller gestaltet.

Mit einem Beratungsunternehmen wurde soeben ein Vertrag für ein sechsmonatiges Programm zur Verbesserung der Abläufe, Reduzierung der Kosten für die Beschaffung, Optimierung von Produkten und Wertanalyse der Produkte unterzeichnet.

Ein Factoring über die AlexanderSolia Vertriebs GmbH soll den Kapitalbedarf weiter entlasten. Des Weiteren werden die Markteintrittsoptionen in das Consumer- Geschäft geprüft (eine "Wurzel" der Alexanderwerk AG).

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