- Pressemitteilung BoxID 527515
Universitätsbibliothek Freiburg unterstützt freien Zugang zu wissenschaftlichen Ergebnissen
Eine von wenigen Bibliotheken in Deutschland mit einem Open-Access-Publikationsfonds
2011 konnte die UB Freiburg als eine von nur zwölf Bibliotheken beziehungsweise Universitäten in Deutschland erstmals mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) einen Open-Access-Publikationsfonds auflegen, für den sie 2012 erfolgreich eine Weiterfinanzierung eingeworben hat. Der Folgeantrag für 2013 wird zurzeit von der DFG begutachtet. Aus diesem Fonds werden auf Antrag die Gebühren für die Veröffentlichung von Artikeln in Open-Access-Zeitschriften übernommen, sofern die Publikation den von der DFG vorgegebenen Qualitätskriterien entspricht. Bislang sind 95 Förderanträge bei der UB eingegangen, von denen 70 bewilligt werden konnten. Bis Ende des Jahres stehen noch gut 20.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Ergänzend dazu betreibt die UB seit 1999 den Publikationsserver "FreiDok" Er steht allen Universitätsangehörigen zur Verfügung, um wissenschaftliche Beiträge frei verfügbar für alle Interessierten zu veröffentlichen.
Die Universität Freiburg sieht in Open-Access-Publikationsmodellen eine zukunftsweisende Möglichkeit, allen Menschen weltweit einen freien und gleichberechtigten Zugang zu Ergebnissen wissenschaftlichen Arbeitens zu ermöglichen und gleichzeitig für die optimale Verbreitung dieser Ergebnisse zu sorgen. Das wichtigste Argument dafür ist, dass Grundlagenforschung in der Regel aus Steuermitteln finanziert wird und die Forschungsergebnisse der Allgemeinheit frei zugänglich sein sollten. Open Access bedeutet zwar nicht, dass alles kostenlos ist. Jedoch soll die Verlagerung der Kosten von Leserinnen und Lesern zu Autorinnen und Autoren oder deren Institution dazu führen, dass es nicht von der finanziellen Situation der Leser abhängt, welche Informationen zur Verfügung stehen. In diesem Zusammenhang beginnt sich der Standpunkt zu verbreiten, dass Universitäten nicht nur Forschung finanzieren, sondern auch deren Ergebnisse verbreiten müssen. Die UB Freiburg bietet für alle Fragen rund um das Thema Open Access eine umfassende Beratung und Unterstützung an.
Weitere Informationen:
www.freidok.uni-freiburg.de
Über Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg erreicht in allen Hochschulrankings Spitzenplätze. Forschung, Lehre und Weiterbildung wurden in Bundeswettbewerben prämiert. Mehr als 22.000 Studierende aus über 100 Nationen sind in 186 Studiengängen eingeschrieben. Etwa 5.000 Lehrkräfte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung engagieren sich - und erleben, dass Familienfreundlichkeit, Gleichstellung und Umweltschutz hier ernst genommen werden.
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