Darwin und die vielfältigen Auswirkungen seiner Theorie

Das 1. Interdisziplinäre Symposion des FRIAS mit international führenden Fachleuten der Evolutionstheorie

(PresseBox) (Freiburg, ) Es ist eines der wichtigsten Ereignisse am Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS) seit seiner Gründung vor gut einem Jahr: Alle vier Sektionen des Forschungskollegs veranstalten gemeinsam das 1. Interdisziplinäre Symposion "Evolution: Karrieren eines wissenschaftlichen Paradigmas". Das Forschungskolleg präsentiert vom

Donnerstag, den 16. bis zum 17. Juli 2009,
in der Aula der Universität Freiburg,
Kollegiengebäude I, Platz der Universität 3

ein Programm, das weit mehr verspricht als eine biologische oder biologiegeschichtliche Tagung. Die Konferenz betrachtet die Auswirkungen des darwinschen Ansatzes nicht nur in den Lebenswissenschaften, sondern vor allem in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften. Das breite Themenspektrum vermittelt, welche enorme Wirkung evolutionistische Theorien und Modelle heute auch außerhalb der Naturwissenschaften ausüben. "Wir haben einige der international führenden Fachleute auf dem Gebiet der Evolutionstheorie und ihrer vielfältigen Anwendungen eingeladen, und obwohl sie aus ganz unterschiedlichen Disziplinen stammen, wollen wir sie in intensive und für alle Seiten lehrreiche Diskussionen miteinander verwickeln", erklärt Prof. Dr. Werner Frick, Sprecher des FRIAS-Direktoriums und Organisator des Symposions. Den vielstimmigen Dialog führe das FRIAS bewusst nicht hinter verschlossenen Türen, sondern in der Aula im Herzen der Universität.

Die Konferenz ist das wichtigste Element in einem umfassenden Konzept, mit dem das FRIAS seine Leitidee einer "Neuen Universitas" verwirklichen will. In regelmäßigen Abständen möchte das Institut angesehene Experten nach Freiburg einladen, um fächerübergreifende Themen von großer wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Relevanz intensiv zu diskutieren. "Das FRIAS will ein Forum für Debatten schaffen, die die gesamte Scientific Community angehen, und dabei Diskussionsformate erproben, die sich nicht eines bestimmten Fachjargons bedienen und die nicht von den (vermeintlichen) Gewissheiten bestimmter Disziplinen dominiert sind", erläutert der Sprecher die Pläne. "Ohne Zweifel lebt das FRIAS zuerst und zuletzt aus der wissenschaftlichen Exzellenz seiner vier Schools und der in ihnen geleisteten Forschungsarbeit. Aber zugleich sehen wir seine Aufgabe im Brückenschlag zwischen scheinbar weit voneinander entfernten Wissenschaftsbereichen und in den wichtigen Fragestellungen und Erkenntnissen, die sich aus solchen neuartigen Verbindungen ergeben können."

FRIAS ist das internationale Forschungskolleg der Universität Freiburg und wird aus Mitteln der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder finanziert. Mit seinen vier Sektionen, der School of History, der School of Language & Literature, der School of Life Sciences - LIFENET und der School of Soft Matter Research setzt es sich zum Ziel, Spitzenforschung an der Universität Freiburg zu stärken und international sichtbar zu machen.

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