Eltimid® jetzt auch als Variante mit Molybdändisulfid

(PresseBox) (Biberach, ) Geringere Herstellungskosten, verbesserte Materialeigenschaften, höchste Qualitätsansprüche - nirgendwo sonst scheint dieser Grundsatz so wichtig wie im Maschinen- und Automobilbau. Die Firma Handtmann Elteka hat einen High-Tech-Kunststoff entwickelt, der alle Forderungen erfüllt. Eltimid® zeichnet sich durch eine besonders hohe Thermostabilität, Schwerentflammbarkeit und Chemikalienresistenz aus. Das Polyimid hält Dauergebrauchstemperaturen von 260 °C und kurzfristigen Temperaturspitzen bis zu 400 °C mühelos stand. Eltimid® gab es bislang in den Ausprägungen Eltimid® als ungefüllten Grundtyp und Eltimid® 15G mit Graphit. Jetzt gehört ein weiteres, von der Firma Handtmann exklusiv entwickeltes Mitglied zur Familie der Hochleistungs-Kunststoffe: Eltimid® 15M, eine mit Molybdändisulfid angereicherte Variante.

Molybdändisulfid (MoS2) ist ein grauschwarzes, kristallines Sulfid des chemischen Elements Molybdän. Eltimid® 15M weist eine extrem hohe Abriebfestigkeit bei Trockenlauf auf und findet daher besonders Anwendung bei Bauteilen unter extremen Einsatzbedingungen wie Gleitlagern, Anlaufscheiben, Dichtungen und Führungen. MoS2 lagert sich, ähnlich wie Graphit, in die Oberfläche des Gegenlaufpartners (zum Beispiel Stahl) ein und glättet so dessen raue Oberfläche. Anfangs ist der Verschleiß noch relativ hoch. Mit zunehmender Laufzeit jedoch geht die Abnutzung stark zurück, bis eine Sättigung des Gegenlaufpartners erreicht ist. Besonders hervorzuheben ist das exzellente Haftvermögen von Eltimid® 15M - bedingt durch die Nebenvalenzen des Schwefels - an Metallflächen. Dabei handelt es sich jedoch nicht um freien Schwefel mit den bekannten unangenehmen Begleiterscheinungen. Molybdändisulfid ist absolut ungiftig, da der Schwefel im Molybdändisulfid-Molekül so fest gebunden ist, dass er bei den herrschenden
Anwendungstemperaturen nicht frei wird. In wissenschaftlichen Versuchen wurde festgestellt, dass es sich bei Molybdändisulfid um eine nahezu unlösliche Verbindung handelt, die nur von wenigen chemisch aggressiven Medien (wie z.B. Chlor, Königswasser, Fluor sowie kochender Salz- oder Salpetersäure in hohen Konzentrationen) angegriffen wird.


Die handtmann Elteka GmbH & Co. KG

ist Tochter der Biberacher Handtmann Holding. Das Traditionsunternehmen wurde vor über 125 Jahren gegründet und ist im Anlagen- und Maschinenbau weltweit tätig. Handtmann Elteka entwickelt technische Kunststoffe, so z. B. verschiedene Typen der patentierten Werkstoffe Lauramid® und Eltimid®, die im Maschinenbau in einer Vielzahl von Branchen und in nahezu beliebigen Formen zum Einsatz kommen.

Die Handtmann Gruppe beschäftigt weltweit 2.500 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2008 einen Umsatz von knapp 500 Mio. €.

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