Europas "Bankgeheimnis-Oasen"

Nur in Luxemburg, Belgien, Österreich und der Schweiz genießen Bankkunden noch Privatsphäre / Fondsportal aktienfonds.com empfiehlt Geldanlage in Luxemburg

(PresseBox) (Frankfurt, ) Frankfurt, 20. Dezember 2005 - Trotz der in 2005 neu in Kraft getretenen Gesetze zur Förderung der Steuerehrlichkeit können deutsche Bundesbürger weiterhin die Geheimhaltung ihrer privaten Vermögensverhältnisse bewahren. Geldanlagen in Europas "Bankgeheimnis-Oasen", bestehend aus den drei EU-Staaten Luxemburg, Belgien und Österreich sowie der Schweiz, bleiben vor der Kontrolle des Staates geschützt. Alle vier Staaten haben sich gegen den automatischen Informationsaustausch über Zinseinkünfte ausländischer Kontoinhaber entschieden.

In Deutschland wurde das Bankgeheimnis durch das Gesetz vom 01. April 2005 endgültig abgeschafft. Dadurch besteht praktisch keinerlei Schutz vor Kontoabfragen durch staatliche Einrichtungen: "Die privaten Vermögensverhältnisse sind nicht mehr privat", erklärt Thomas Adolph, Geschäftsführer des Fondsportals aktienfonds.com. Die Kontostammdaten einzelner Bürger dürfen ohne konkreten Verdacht auf Unregelmäßigkeiten durch die Finanzverwaltung, Sozial- und Bafögämter sowie die gesetzlichen Krankenkassen eingesehen und überprüft werden. Erst im Nachhinein werden die betroffenen Bürger über die Fahndung benachrichtigt. "Der Willkür sind hierbei keine Grenzen mehr gesetzt. Das Ausspähen kann ohne Vorwarnung, ohne Kenntnis der Bank, ohne richterliche oder staatsanwaltliche Billigung und ohne jede Chance zur Missbrauchskontrolle zu jeder Zeit erfolgen", erläutert Thomas Adolph. Lediglich auf die Kontostände und Geldbewegungen habe der Staat "noch" keinen Zugriff, so der Finanzexperte.

Laut Bundesfinanzministerium haben allein die Finanzämter von April bis November 2005 bereits in mehr als 7.000 Fällen die Kontenabfrage zur Kontrolle von Steuererklärungen genutzt. Für die Zukunft sind verschärfte allgemeine Kontokontrollen geplant: Pro Tag sollen mehrere tausend Abfragen durchgeführt werden. Das Fondsportal aktienfonds.com empfiehlt daher die Geldanlage in Luxemburg, da dort der Kunde vor der staatlichen "Durchleuchtung" geschützt ist und zudem finanzielle Vorteile entstehen: "In Luxemburg geführte Konten und Depots unterliegen nicht der Zinsabschlagsteuer. Dadurch müssen Bankkunden keinen Freistellungsauftrag stellen. Die Kapitalerträge müssen erst in der Einkommensteuererklärung angegeben werden. Auf diese Weise entsteht ein "Steuerstundungs-Effekt", denn die Steuern werden nicht direkt vom Bankinstitut einbehalten", erklärt Thomas Adolph.

aktienfonds.com

Aktienfonds.com ist ein internetbasiertes Fondsportal, das sich auf die aktive Risikominimierung für Fondsinvestitionen spezialisiert hat. Auf dem Fondsportal der AFW Dienstleistungsgesellschaft mbH können Anleger Anteile von ca. 6.000 Aktien-, Immobilien-, Renten- und Geldmarktfonds ohne Ausgabeaufschlag erwerben und in einem der drei Depottypen "Gemanagtes Portfolio", "Individualdepot" oder "Discount Brokerage" aufbewahren. Die professionelle Kundenberatung basiert auf einem 17 Fragen umfassenden Analysebogen, der die Kunden in sechs verschiedene Risikotypen klassifiziert. Als Besonderheit bietet aktienfonds.com einen kostenfreien Tausch bestehender Fonds in andere Fonds beliebiger Investmentgesellschaften. Durch diese "Depotheilung" erfolgt ein Wechsel von wenig chancenreichen Anlagen in solche mit deutlich besseren Ertragsaussichten. Buchverluste werden dabei nicht realisiert, denn der Anleger bleibt in der gleichen "Anlageklasse" investiert und wechselt lediglich das Anlageprodukt.

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