Akamai veröffentlicht ersten Quartalsbericht 2009 zum Zustand des Internets

(PresseBox) (Cambridge, USA/München, ) .
- Gegenüber dem vierten Quartal 2008 stieg die Zahl der IP-Adressen, von denen aus eine Verbindung zum Akamai-Netzwerk hergestellt wurde, um fast 5 %
- In Europa führt Schweden die Liste der Länder mit den meisten Breitbandanschlüssen (>5 MBit/s) an
- Bei der Amtseinführung von US-Präsident Obama erreichten die Streaming- und HTTP-Übertragung über das Internet Rekordwerte

Akamai Technologies, Inc. (NASDAQ: AKAM), der Marktführer für die Performance-Optimierung von Websites mit Rich Media und dynamischen Inhalten sowie Unternehmensanwendungen im Internet, hat die für 2009 erste Ausgabe seines vierteljährlichen Berichts zum Zustand des Internets veröffentlicht. Der "State of the Internet"-Report, der Einblick in wichtige Internetstatistiken wie Online-Attacken, Netzwerkausfälle und die weltweite Verbreitung von Breitbandanschlüssen gibt sowie Trends im Quartalsvergleich aufzeigt, steht ab sofort unter www.akamai.com/stateoftheinternet www.akamai.com/stateoftheinternet zum Download bereit.

Die wichtigsten Trends aus dem Akamai-Bericht:

Online-Attacken

Im ersten Quartal 2009 registrierte Akamai böswillige Angriffe aus insgesamt 68 Ländern, wobei die USA und China mit rund 50 % der gesamten Internetattacken an erster Stelle standen. In Europa gingen die meisten Online-Attacken von Deutschland und Schweden aus. Die zehn am häufigsten angegriffenen Ports zogen rund 90 % der beobachteten Internetattacken auf sich, von denen mehr als zwei Drittel höchstwahrscheinlich mit dem Conficker-Wurm zusammenhingen.

Konnektivität

Im ersten Quartal 2009 wurden eine Reihe von Seekabelprojekten angekündigt bzw. durchgeführt, die den Anschluss zahlreicher Länder in Afrika, Europa, Südamerika, der Karibik und Ozeanien an das Internet weiter verbessern dürften. Von den zum Teil geplanten, zum Teil bereits umgesetzten WiMAX-Breitbandprojekten profitieren insbesondere Länder in Osteuropa, Afrika, Asien und der früheren Sowjetunion. Die im ersten Quartal angekündigten Vorhaben zum Ausbau des Glasfasernetzes in Neuseeland, Australien, Bali, Litauen, Schottland und England werden dortigen Internetnutzern zugute kommen.

Sieben weitere Länder etablierten im ersten Quartal eine IPv6-Unterstützung ihrer DNS-Server. Somit macht auch die Verbreitung der Version 6 des IP-Protokolls weiter Fortschritte. Von den Regierungen in den USA und anderen Ländern rund um den Globus wurden im ersten Quartal außerdem gezielte finanzielle Anreize geschaffen, um die Verfügbarkeit von Breitbandverbindungen im ländlichen Raum zu verbessern.

Breitbandanschlüsse

Das globale Servernetzwerk von Akamai verarbeitet täglich Milliarden von Webcontent-Anfragen. Damit gewinnt das Unternehmen einzigartige Einblicke in die Übertragungsrate der Systeme, die diese Anfragen an das Akamai-Netzwerk stellen, und damit in die weltweite Breitbandnutzung. So konnte bei der Zahl der IP-Adressen, von denen aus eine Verbindung zum Akamai-Netzwerk hergestellt wurde, gegenüber dem vierten Quartal 2008 ein Anstieg um nahezu 5 % beobachtet werden.

Aktuelle Daten und Informationen zur Entwicklung der durchschnittlichen Verbindungsrate in den vergangenen Jahren bietet ein Tool von Akamai, das unter http://www.akamai.com/dv5 aufzurufen ist. Im ersten Quartal 2009 erreichte ein Fünftel der weltweiten Internetanschlüsse Übertragungsraten von mehr als 5 MBit/s. Gegenüber dem vierten Quartal ist dies ein Anstieg von 5 %, während gegenüber dem Vorjahreszeitraum sogar eine Zunahme von fast 30 % verzeichnet werden konnte. Global betrachtet, stieg die durchschnittliche Übertragungsrate um ca. 11 % auf 1,7 MBit/s. Gleichzeitig liegt in über 120 Ländern die Geschwindigkeit der Internetverbindungen immer noch bei unter 1 MBit/s.

Übertragungsraten im weltweiten Vergleich

Im ersten Quartal 2009 gelang es Japan, den bisherigen Spitzenreiter Südkorea beim Anteil der schnellen Breitbandverbindungen (>5 MBit/s) auf Platz 2 zu verweisen. Allerdings verfügt Südkorea mit 11 MBit/s nach wie vor über die höchste durchschnittliche Übertragungsrate, auch wenn dieser Wert um 25 % unter dem des letzten Quartals 2008 liegt. Erstmals seit Veröffentlichung des "State of the Internet"-Berichts im ersten Quartal 2008 steht Südkorea beim prozentualen Anteil der Verbindungen, die mit über 5 MBit/s zum Akamai-Netzwerk hergestellt werden, nicht mehr an erster Stelle. Auch die Zahl der südkoreanischen IP-Adressen, von denen aus Inhalte über Akamai abgerufen wurden, ging im ersten Quartal 2009 zurück. Anstelle von Südkorea nimmt nun Japan den ersten Platz in der Akamai-Breitband-Statistik ein. Hier wurden 57 % aller Verbindungen zum Akamai-Netzwerk mit einer hohen Breitbandrate hergestellt. Fast ein Drittel aller japanischen Verbindungen erreichten Werte zwischen 5 und 10 MBit/s.

Übertragungsraten im europäischen Vergleich

In Europa ist Schweden das Land mit dem höchsten Anteil an Breitbandverbindungen. Hier erfolgten 33 % aller Verbindungen zum Akamai-Netzwerk mit 5 bis 10 MBit/s. An zweiter Stelle rangieren gleichauf Belgien, Dänemark, die Niederlande und die Schweiz mit 29 %, gefolgt von Rumänien mit 28 %.

Durch die Analyse der Verbindungsgeschwindigkeit von Systemen, die Anfragen an das Netzwerk von Akamai stellen, erhält das Unternehmen einen einzigartigen Einblick in die globale Verbreitung von Breitbandanschlüssen. Durch die statistische Auswertung dieser Daten in Verbindung mit den IP-Adressen der zugreifenden Rechner in den betreffenden Regionen identifiziert der "State of the Internet"-Bericht die Länder und US-Bundesstaaten mit den höchsten bzw. niedrigsten durchschnittlichen Übertragungsraten. Weitere Einzelheiten zum aktuellen Bericht und Zugang zu früheren Reports sind unter www.akamai.com/stateoftheinternet zu finden.

Die exakten Zahlen des ersten Quartalsberichts können unter http://wwwns.akamai.com/q109_soti_figures.zip heruntergeladen werden.

Akamai Technologies GmbH

Akamai® bietet marktführende Managed Service-Lösungen zur Beschleunigung von Rich Media, dynamischen Transaktionen und Unternehmensanwendungen über das Internet an. War Akamai vor gut zehn Jahren noch Pionier auf dem Content Delivery-Markt, so werden die Akamai-Services heute von den bekanntesten Markenunternehmen quer durch alle Branchen genutzt. Mit seinem globalen Netzwerk aus Zehntausenden weltweit verteilten Servern bietet das Unternehmen die Alternative zu einer zentralisierten Webinfrastruktur - mit der für ein erfolgreiches Online-Geschäft nötigen Skalierbarkeit, Zuverlässigkeit, Transparenz und Performance. Akamai hat das Internet in eine wachstumsfähige Informations-, Unterhaltungs-, Interaktions- und Kollaborationsplattform verwandelt.

Akamai macht den Unterschied. Mehr Informationen finden Sie im Internet unter www.akamai.com.

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