BMVIT, AIT und WKO veranstalten Austria Tec Week China in Shanghai im Rahmen der Expo

Heute startet im Rahmen der Expo in Shanghai die Austria Tec Week China welche vom Bundesministerium für Transport, Innovation und Technologie (BMVIT), dem AIT Austrian Institute of Technology und der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) organisiert wird

(PresseBox) (Shanghai, ) Von Mai bis Oktober 2010 findet in der Volksrepublik China die Weltausstellung (EXPO) statt. Auf dem 5,28 km2 EXPO Gelände in Shanghai werden etwa 70 Millionen Besucher erwartet (380.000 Besucher täglich). 227 teilnehmende Länder sowie zahlreiche Städte und Organisationen werden sich auf dieser Veranstaltung präsentieren. Das Thema der Weltausstellung lautet "Better City, Better Life".

Austria Tec Week China

Da Forschung und Entwicklung sowie Innovation die wesentlichen Determinanten für wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wohlstand sind, ist einer der Themenschwerpunkte der Expo Wissenschaft, Technologie und Innovation.

Das Bundesministerium für Transport, Innovation und Technologie (BMVIT), das AIT Austrian Institute of Technology und die Wirtschaftskammer Österreich starten heute im Rahmen der Weltausstellung die Austria Tec Week China, die von 11. bis 15. Oktober stattfindet. Entsprechend dem Motto der Weltausstellung werden im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe seitens AIT Symposien und Workshops zu aktuellen Themenschwerpunkten im Kontext nachhaltiger Städte und innovationspolitischer Fragestellungen abgehalten.

Die Themenschwerpunkte

Die ausgewählten Themen - mobility for sustainable cities, energy for sustainable cities sowie science-industry relations - sind eng verknüpft mit dem Gesamtthema der Weltausstellung. An den einzelnen Veranstaltungen innerhalb dieser Woche werden neben österreichischen und chinesischen ForscherInnen auch VertreterInnen chinesischer und österreichischer Unternehmen sowie GestalterInnen der Innovations- und Technologiepolitik Österreichs und Chinas teilnehmen.

Die Ziele

Zielsetzung der Austria Tec Week China ist, erstens, ein wechselseitiges Verständnis österreichischer und chinesischer Technologie- und Forschungskompetenz in den gewählten Themenfeldern aufzubauen, zweitens, einen Erfahrungsaustausch in der Konzeption und Umsetzung nachhaltiger Städte sowie technologie- und innovationspolitischer Initiativen zu initiieren und drittens, konkrete Kooperationen zwischen österreichischen und chinesischen Unternehmen, Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in den Themenbereichen anzustoßen.

In diesem Kontext stehen die Tage 1 bis 3 der Austria Tec Week China unter dem Motto "sustainable cities". Tag 1 und 2 sind dem Schwerpunkt "Energy for Sustainable Cities" gewidmet mit dem Ziel gemeinsame Vorhaben zur Realisierung nachhaltiger Städte zu initiieren. Tag 3 fokussiert mit "Mobility for Sustainable Cities" auf die Diskussion zukünftiger Mobilitätskonzepte mit einem Schwerpunkt auf elektrischer Mobilität und potentieller Kooperationsfelder. Am Tag 4 steht ein Symposium mit dem Titel "Strengthening science industry relations: A joint initiative between China and Austria" auf dem Programm.

Work Shop 1: Energy for sustainable cities (11. - 12. 10. 2010)

Ziel des zweitätigen Workshops "energy for sustainable cities" ist die Vernetzung der österreichischen Kompetenzen und Technologien mit chinesischem Know-how, spezifischen Anforderungen und Zielsetzungen, um gemeinsame Vorhaben, insbesondere Demonstrationsvorhaben, zu initiieren. Insbesondere werden folgende Ziele verfolgt:

- Präsentation von best practice Beispielen im Bereich nachhaltiger Städte und Energieversorgung in Europa
- Herausarbeitung des Veränderungsbedarfs / -potentials in China zur Realisierung nachhaltiger Städte
- Präsentation österreichischer Kompetenzen und Technologien die zur Bewältigung dieser Herausforderungen eingesetzt werden können
- Initiierung eines bilateralen Dialogs zur Vorbereitung weiterer Schritte für konkrete Demonstrationsvorhaben in ausgewählten Regionen zur Erzielung eines low carbon green growth

TeilnehmerInnen WS 1

Um die Wertschöpfungskette hinreichend abdecken zu können, sind Vertreter unterschiedlicher österreichischer und chinesischer Unternehmen und Stakeholder eingebunden. Teilnehmende österreichische Organisationen umfassen Energieversorgungsunternehmen, Baufirmen, Komponentenhersteller bis hin zu Architekten. Speziell für Unternehmen, die über best practice Beispiele berichten können sowie Unternehmensvertreter, die in China Demonstrationsprojekte zur Realisierung nachhaltiger Städte durchführen wollen, sind angesprochen, sich an diesem Workshop zu beteiligen.

Von chinesischer Seite sind hochrangige Vertreter von Kommunen, Stadt- und Gebäudeplanern und -entwicklern sowie Forschungsorganisationen und Universitäten angesprochen, um die aktuellen Fragestellungen und Strategien zur Umsetzung nachhaltiger Städte in China diskutieren zu können.

Work Shop 2: Mobility for sustainable cities (13. 10. 2010)

Ziel des "mobility for sustainable cities" Workshops ist eine Diskussion österreichischer und chinesischer Forschungs- und Umsetzungsstrategien für eine nachhaltige Mobilität mit besonderem Schwerpunkt auf Elektromobilität sowie potentieller Kooperationsmöglichkeiten. Insbesondere zielt der Workshop:

- Präsentation österreichischer und chinesischer Strategien, Technologien und Kompetenzen im Bereich nachhaltiger Mobilität
- Initiierung von Kontakten zwischen chinesischen und österreichischen Forschungsorganisationen, Unternehmen und Vertretern der öffentlichen Hand
- Lernen von best practice Beispielen und den Erfahrungen in der Einführung von Elektromobilität in China
- Identifizieren potentieller chinesischer und österreichischer Forschungspartner und Kooperationsthemen

TeilnehmerInnen WS 2

Neue Mobilitäts- und Planungskonzepte, innovative Fahrzeugkonzepte und eine intelligente Infrastruktur sind zentrale Themen dieses Workshops. Daher bringt der Workshop unterschiedliche österreichische und chinesische Stakeholder, wie Fahrzeugindustrie, Energieversorger, Verkehrsplaner sowie Vertreter der öffentlichen Hand und Forschungsorganisationen zusammen, um einen umfassenden Diskurs über Möglichkeiten, Risiken, Erfolgsfaktoren und best practice Beispiele führen zu können. In Österreich haben sich relevante Leitbetriebe in der AMP Austrian Mobile Plattform zusammengeschlossen, die durch mehrere Partner repräsentiert wird.

Work Shop 3: Science-Industry Relations (14. 10. 2010)

Zielsetzung dieses Symposiums ist es erstens, ausgewählte technologiepolitische Initiativen in China und Österreich, die auf die Gestaltung und Unterstützung von Kooperationen zwischen Unternehmen, Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen abzielen, zu diskutieren und Organisationsmodelle zur Zusammenarbeit anhand konkreter Fallbeispiele vorzustellen. Die Charakterisierung der technologiepolitischen Initiativen und der Organisationsmodelle erfolgt auf Basis einer vom Austrian Institute of Technology (AIT) and der Chinese Academy of Science and Technology for Development (CASTED) erstellten wissenschafltichen Studie, die als Fallbeispiele jeweils drei österreichische Kompetenzzentren der COMET-Förderschiene und drei chinesische strategische Allianzen des Industry Innovation Strategy Alliance (IISA) Programms im Detail analysiert. Zweitens, soll das Symposium potentielle Kooperationsfelder zwischen österreichischen und chinesischen Organisationen aufdecken und damit neue Kooperationen zwischen solchen stimulieren.

TeilnehmerInnen WS 3

Die Zielgruppe des Symposiums umfasst einerseits WissenschaftlerInnen, die sich mit dem Thema der Zusammenarbeit zwischen Industrie und Wissenschaft beschäftigen, sowie Politikgestalter, die mit Konzeption und Abwicklung von technologiepolitischen Initiativen zur Förderung solcher Kooperationen befasst sind. Zudem spricht das Symposium VertreterInnen von österreichischen Organisationen der Kompetenzzentren bzw. chinesischen Organisationen der strategischen Allianzen an, um sich über bisherige Erfahrungen und zukünftige Chancen auszutauschen und potentielle Kooperationsfelder zwischen österreichischen und chinesischen Organisationen zu identifizieren.

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