Austria Tec Week China - Workshop "Science-Industry Relations"

(PresseBox) (Shanghai, ) Im Rahmen der "Austria Tec Week China" die vom Bundesministerium für Transport, Innovation und Technologie (BMVIT), dem AIT Austrian Institute of Technology und der Wirtschaftskammer Österreich bei der Expo in Shanghai durchgeführt wird, veranstaltete heute das Foresight & Policy Development Department des AIT ein 1-tägiges Symposium, bei dem sich österreichische und chinesische ExpertInnen auf die Suche nach Synergien zwischen den beiden Ländern zu diesem zentralen Thema unserer Zukunft begeben haben.

In einer sich rasch verändernden Welt von Forschung und Innovation reicht es nicht mehr aus, auf neue Entwicklungen zu reagieren. Stattdessen müssen derartige Entwicklungen antizipiert und entsprechende Strategien entwickelt werden, um diese zum Nutzen für Wirtschaft und Gesellschaft aufgreifen zu können. Dies gilt auch für die Ausgestaltung regionaler und nationaler Forschungs- und Innovationssysteme - weltweit!

Prof. Dr. Wolfgang Knoll, wissenschaftlicher Geschäftsführer des AIT: " Innovationsprozesse sind langfristig orientierte, systematische und partizipative Prozesse, die entsprechende Rahmenbedingungen erfordern, um erfolgreich Innovationen zu initiieren."

Technologiepolitische Initiativen und Organisationsmodelle

Die Charakterisierung der technologiepolitischen Initiativen und der Organisationsmodelle erfolgte auf Basis einer wissenschaftlichen Studie, die vom AIT Austrian Institute of Technology und der Chinese Academy of Science and Technology for Development (CASTED) erstellt wurde. Als Fallbeispiele dienten jeweils drei österreichische Kompetenzzentren der COMET-Förderschiene und drei chinesische strategische Allianzen des Industry Innovation Strategy Alliance (IISA) Programms.

Prof. Dr. Josef Fröhlich, Leiter des Foresight & Policy Development Departments des AIT: "Grundsätzlich stellt die Innovationsforschung analytisch die Frage welche Rahmenbedingungen nötig sind, damit die Innovationsintensität hoch ist und 'gewünschte' Innovationen geschaffen werden können. Damit sind Innovationen gemeint, die eine hohe Nachhaltigkeit und ökonomische Attraktivität besitzen, gesellschaftlich relevant sind und eine hohe Verträglichkeit im ökologischen Sinn aufweisen."

Zusammenarbeit zwischen Industrie und Wissenschaft

Im Mittelpunkt dieses Symposiums stand die Diskussion von ausgewählten technologiepolitischen Initiativen in China und Österreich, die auf die Gestaltung und Unterstützung von Kooperationen zwischen Unternehmen, Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen abzielten. Organisationsmodelle zur Zusammenarbeit wurden anhand konkreter Fallbeispiele vorgestellt.

Zusätzlich hat das Symposium potentielle Kooperationsfelder zwischen österreichischen und chinesischen Organisationen aufgedeckt und damit neue potenzielle Kooperationen zwischen diesen stimuliert.

Die Zielgruppe des Symposiums umfasste einerseits WissenschaftlerInnen, die sich mit dem Thema der Zusammenarbeit zwischen Industrie und Wissenschaft beschäftigen, sowie PolitikgestalterInnen, die mit Konzeption und Abwicklung von technologiepolitischen Initiativen zur Förderung solcher Kooperationen befasst sind. Zudem sprach das Symposium VertreterInnen von österreichischen Organisationen der Kompetenzzentren bzw. chinesischen Organisationen der strategischen Allianzen an, um sich über bisherige Erfahrungen und zukünftige Chancen auszutauschen und potentielle Kooperationsfelder zwischen österreichischen und chinesischen Organisationen zu identifizieren.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.