Hauptgeschäftsführerin der AiF, Prof. Dr. Stefanie Heiden, zum Jahresauftakt

(PresseBox) (Köln, ) Als die Wissenschafts- und Technikmanagerin, Hon.-Prof. Dr. Stefanie Heiden vor knapp 2 Jahren die Hauptgeschäftsführung der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. übernahm, arbeitete der Verband bereits seit über 55 Jahren für die Forschungsförderung im Mittelstand. In dieser Zeit entstand eine weltweit einmalige Forschungsinfrastruktur für die vorwettbewerbliche Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) mit rund 100 Forschungsvereinigungen aus verschiedenen Industriebranchen. Eine 2009 abgeschlossene Erfolgskontrolle der IGF bescheinigte dem Innovationsnetzwerk der AiF erhebliches Potenzial. Mit dem Anspruch, dieses Potenzial zu aktivieren, trat Heiden das Amt der Hauptgeschäftsführerin an. Mit unternehmerischer Energie, einer Menge interessanter Ideen und profunder Erfahrung ging sie ans Werk, um gemeinsam mit dem AiF-Präsidenten, Dr. Thomas Gräbener, und den AiF-Verantwortlichen den Change-Prozess zu verwirklichen, dem sich die AiF stellen wollte.

Heute, fast zwei Jahre später, ist die AiF kaum wieder zu erkennen - sowohl äußerlich - sichtbar in ihrem neuen Corporate Design - als auch "innerlich" mit ihrer neuen Corporate Identity als einem modernen Dienstleister für den innovativen Mittelstand. Durch direkten Kontakt zu Unternehmen und kooperierenden Hochschulen, enge Interaktion mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) als Hauptgeldgeber und im Schulterschluss mit den AiF-Forschungsvereinigungen werden die für den innovierenden Mittelstand relevanten Themen sichtbar in den Fokus gerückt. Dazu gehören zum Beispiel so wichtige Zukunftsfelder wie Biotechnologie, Elektromobilität, Füge- und Klebetechnik und viele mehr.

"Nachhaltig orientierten Unternehmen gehört die Zukunft", so Heiden. Und so tritt sie engagiert für kosten- und energieeffiziente wie auch ressourcenschonende Technologien und deren Umsetzung ein. Moderne Instrumente des Innovationsmanagements liegen ihr genauso am Herzen wie Fragen der Finanzierung und Förderung von Innovationen. Um den Dialog zwischen den verschiedenen Akteuren in diesen Bereichen zu forcieren, wurden unter anderem spezielle Veranstaltungsformate entwickelt. Hier wird Neues diskutiert, alte Pfade werden verlassen, Ideen und Visionen neue Wege bereitet. Im Sinne der Open Innovation wirkt die AiF als Katalysator.

Bereits heute ist viel erreicht: Die IGF ist anerkannter Baustein der Hightech-Strategie der Bundesregierung. Der innovierende deutsche Mittelstand ist noch stärker im industrie- und technologiepolitischen Raum präsent. Neue Ideen bedürfen der unternehmerischen Transformation, wollen sie in die breite Anwendung gelangen - so das Verständnis der AiF.

Die Fördermittelbilanz entwickelt sich unter Heidens Amtsführung sehr erfreulich: 715 Millionen Euro öffentliche Mittel werden in 2011 über die AiF investiert; das sind 11.250 Vorhaben, 1.900 beteiligte Forschungsinstitute und 19.900 profitierende Unternehmen. Allein die Mittel für die IGF zeigen einen Aufwuchs im Jahr 2011 von 8 Prozent gegenüber dem Haushaltsansatz.

Der Wandel wird auch in der veränderten Organisationsstruktur deutlich: Die Allianz Industrie Forschung präsentiert sich heute als Holding mit dem gemeinnützigen Verein als Mutter zweier privatwirtschaftlich agierender Töchter. Die mit dem 1. Januar 2012 in Kraft tretende neue Satzung profiliert die neuen Organe und Gremien der AiF. Mit ihr und weiteren Maßnahmen wird die originäre Gemeinnützigkeit des Vereins erfolgreich gesichert.

Der bedeutendste Partner und Fördermittelgeber der AiF ist bei alledem das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. "Wir - das BMWi - begleiten die Modernisierung bei der AiF wohlwollend und mit großem Interesse, wobei Tatkraft und Dynamik, mit denen Frau Professor Heiden zu Werke geht, uns sehr beeindrucken", resümiert im Januar 2012 Dr. Sven Halldorn, Leiter der Abteilung Technologiepolitik. "Davon profitiert vor allem auch die Industrielle Gemeinschaftsforschung, die als vorwettbewerbliche Forschung eine wesentliche Stütze für die mittelständische Wirtschaft und für die Innovationsfähigkeit unseres Landes insgesamt ist".

Auf dieser Basis ist die "neue AiF" gut aufgestellt. "Als herausragendes Netzwerk der AiF-Mitgliedsvereinigungen zur Förderung angewandter Forschung und Entwicklung für den Mittelstand wird sie auch zukünftig das Thema Open Innovation verkörpern." Davon ist Heiden überzeugt: "Mein Herz schlägt für innovierendes Unternehmertum. Wo neue Technologien und unternehmerisches Handeln Hand in Hand gehen, ist Bewegung im Spiel, wird die Zukunft möglich. Und so stelle ich mich gern den zukünftigen Herausforderungen."

AiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V.

Die Allianz Industrie Forschung AiF (eingetragen als Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V.) ist ein 1954 gegründetes, industriegetragenes Innovationsnetzwerk zur Förderung von Forschung und Entwicklung im Mittelstand. Es verknüpft die Interessen von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Die AiF ist die führende nationale Organisation zur Förderung angewandter Forschung und Entwicklung für den deutschen Mittelstand. Aufgabe ist es, als Dachverband von 101 Branchenverbänden mit 50.000 angegliederten Unternehmen die Volkswirtschaft Deutschlands in ihrer Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Die AiF als gemeinnütziger Verein ist Träger der Industriellen Gemeinschaftsforschung und betreut gemeinsam mit der AiF Projekt GmbH und der AiF F·T·K GmbH, ihren einhundertprozentigen Tochtergesellschaften, weitere Förderprogramme der öffentlichen Hand. 2011 wurden über 700 Mio. Euro öffentliche Mittel über die AiF für den Mittelstand eingesetzt.

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