AGR setzt 2009 Konsolidierungskurs fort Jahresabschluss weist 6,3 Mio. Euro Überschuss und 15,1 Mio. Euro Eigenkapital aus

(PresseBox) (Herten, ) Die AGR - Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet mbH mit Sitz in Herten (Kreis Recklinghausen) hat das Geschäftsjahr 2009 mit einem Jahresüberschuss von 6,3 Mio. Euro abgeschlossen. Der Verlustvortrag aus dem Vorjahr konnte somit von 26,1 Mio. Euro auf 19,8 Mio. Euro abgebaut werden. Infolge des positiven Jahresergebnisses sowie weiterer positiver Effekte aus der Umstellung auf die Vorschriften des ab 2010 für alle Unternehmen verbindlichen Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) in Höhe von 4,8 Mio. Euro weist die Gesellschaft zum 31. Dezember 2009 ein positives Eigenkapital in Höhe von 15,1 Mio. Euro aus (Vorjahr 4,0 Mio. Euro).

Die Bilanz für 2009 wurden heute im Rahmen einer Pressekonferenz durch den RVR Regionaldirektor und Aufsichtsratsvorsitzenden Heinz-Dieter Klink sowie AGR Geschäftsführer Joachim Ronge vorgestellt und erläutert. Der Jahresabschluss erhielt den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk der Wirtschaftsprüfer. Der Aufsichtsrat der Gesellschaft hat in seiner Sitzung vom 9. Juli den geprüften Jahresabschluss beraten und dem alleinigen Gesellschafter, dem Regionalverband Ruhr (RVR), die Feststellung einstimmig empfohlen.

Kernpunkte des Geschäftsjahres 2009 waren die erfolgreiche Inbetriebnahme des RZR Herten II im Mai sowie die weitere Konsolidierung der Unternehmensgruppe. Darüber hinaus prägten die Ergebnisse des Unternehmensprojektes "Marktfähigkeit" bei der AGR und die Verschmelzung und Schließung von Beteiligungsunternehmen das abgelaufene Geschäftsjahr.

Die Bilanzsumme zum Bilanzstichtag 31.12.2009 betrug 316,4 Mio. Euro. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit ist aufgrund der schwierigen Marktsituation von 5,4 Mio. Euro um 7,6 Mio. Euro auf - 2,2 Mio. Euro in 2009 zurückgegangen. Ein wesentlicher Grund sind hierbei die auf 82,8 Mio. Euro reduzierten Umsatzerlöse (Vorjahr 92,5 Mio. Euro). Dies entspricht einem Rückgang um 10,6 % und ist eine Folge rückläufiger Abfallmengen und geringerer durchschnittlicher Entsorgungspreise bei Gewerbe- und Sonderabfällen.

Das Finanzergebnis ist mit 0,6 Mio. Euro positiv und führt zusammen mit dem Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit zu einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von - 1,6 Mio. Euro. Unter Berücksichtigung eines positiven Ertragsteuereffektes in Höhe von 8,2 Mio. Euro (und sonstiger Steuern in Höhe von - 0,3 Mio. Euro) ergibt sich ein positives Jahresergebnis 2009 in Höhe von 6,3 Mio. Euro (Vorjahr 7,6 Mio. Euro)

Der positive Ertragsteuereffekt ergibt sich durch die erstmalige Anwendung des BilMoG. Inhaltlich handelt es sich hierbei insbesondere um den Ausweis zukünftig zu erwartender Ertragsteuerentlastungen (zum Beispiel durch die Nutzung von steuerlichen Verlustvorträgen). In Abhängigkeit von der Ergebnisentwicklung in den nächsten Geschäftsjahren werden sich durch das BilMoG auch Ergebnisbelastungen ergeben können.

Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter (inkl. Auszubildende) der AGR mbH belief sich 2009 auf 195, vier weniger als im Vorjahr 2008.

"Der AGR ist es gelungen, sich am Markt zu behaupten. Durch ihren konsequenten Konsolidierungskurs steht die Gesellschaft heute eindeutig fitter da als vor drei Jahren", so der Aufsichtsratsvorsitzende Heinz-Dieter Klink.

AGR Geschäftsführer Joachim Ronge erläuterte die Details: "Auch wir haben die Folgen der Wirtschaftskrise zu spüren bekommen - nicht zuletzt durch die sinkenden Erlöse für die Entsorgungsdienstleistungen. Doch wir reagieren schnell, robust und flexibel, nah am Kunden und am Markt." Ronge führte aus, dass im Zusammenhang mit dem AGR Projekt "Marktfähigkeit" die Kosten gesenkt werden konnten. "Durch die Veränderung unseres Portfolios und natürlich durch unsere Zukunftsinvestition RZR Herten II ist die AGR einen guten Schritt weitergekommen auf ihrem Konsolidierungskurs", stellte der AGR Geschäftsführer fest.

Für 2010 rechnet der AGR Chef daher wieder mit einem zumindest ausgeglichenen betrieblichen Ergebnis und geht von einer Stärkung der operativen Ertragssituation und der Eigenkapitalbasis aus.

Der Konzernabschluss 2009, der die Gesamtsituation der AGR mbH und ihre Beteiligungen als Einheit abbildet, weist einen positiven Jahresüberschuss in Höhe von 9,5 Mio. Euro und ein positives Eigenkapital in Höhe von 10,8 Mio. € aus. Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter (inkl. Auszubildende) des Konzerns belief sich 2009 auf 978 (Vorjahr 1.019).

Joachim Ronge resümierte: "Die AGR Unternehmensgruppe agierte 2009 umsichtig in einem schwierigen Umfeld. Wir sind jetzt gut gerüstet, um uns auch künftig den wechselnden Herausforderungen des Entsorgungsmarktes erfolgreich zu stellen. Dabei orientieren wir uns - gerade als kommunaler Dienstleister - wie bislang an Ökologie, Ökonomie und Nachhaltigkeit.

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