Weltweit arbeiten schon mehr als 300 Druckereien und Druckvorstufenbetriebe mit der chemielosen Druckplatte :Azura von Agfa

Weniger als ein Jahr nach der Markteinführung ist die auf der ThermoFuse-Technik basierende :Azura die weltweit meistverkaufte chemielose Druckplatte.

(PresseBox) (Chicago, ) Weltweit arbeiten schon mehr als 300 Druckereien und Druckvorstufenbetriebe mit der chemielosen Druckplatte :Azura von Agfa, die seit November 2004 am Markt verfügbar ist. Tag für Tag kommen weitere Druckvorstufenbetriebe und Druckereien hinzu. Mit dem Umstieg auf die :Azura reduzieren sie in ihrer Produktion die Zahl der Arbeitsschritte, eliminieren das Arbeiten mit Chemikalien aus ihrem Workflow und erhöhen damit die Effizienz in ihren Prozessen. Damit ist die :Azura die weltweit erfolgreichste chemielose Druckplatte.
Die :Azura ist inzwischen weltweit in einer Vielzahl verschiedener CtP-Belichter anderer Hersteller im Einsatz – sowohl in Inline- als auch in Offline-Konfigurationen – wie unter anderem dem PlateRite von Screen, dem Trendsetter und Lotem von Creo, dem Expose von Lüscher sowie dem Topsetter und Suprasetter von Heidelberg.
Auf der :Azura ist unmittelbar auf dem Aluminium-Trägermaterial eine dünne Schicht mit extrem feinen Thermoplastik-Partikeln in Kugelform aufgebracht. Sie wird in Thermo-Plattenbelichtern wie unter anderem dem :Acento, dem :Xcalibur oder dem neuen :Avalon auf Basis der patentierten ThermoFuse-Technologie von Agfa bei 830 nm belichtet, wobei deren Laser gleich fertige Druckbilder formt. Nach der Belichtung müssen lediglich die nicht verwendeten Thermoplastik-Partikel in den nicht druckenden Bereichen in einem Reinigungsschritt entfernt werden – was bei der :Azura im Zuge der Gummierung geschieht. Das unterscheidet sie von konventionellen CtP-Druckplatten, bei denen der Laser des Plattenbelichters erst latente Druckbilder formt, aus denen später in der Entwicklung mit Chemikalien stabile Druckbilder werden. Im Gegensatz dazu sind die Druckbilder auf der :Azura schon unmittelbar nach der Belichtung nicht mehr veränderbar. Mit anderen Worten: Ihre Qualität kann nicht mehr beeinträchtigt werden - weder von Temperatur-Schwankungen noch von dem Zustand von Entwickler-Chemie. Und auch andere kritische Parameter der Entwicklung spielen keine Rolle mehr, wie bei konventionellen CtP-Platten etwa die Geschwindigkeit, mit der Druckplatten durch den Prozessor laufen. Gleichzeitig liefert die :Azura in Belichtern für das 2-, 4- und das 8-Seiten-Format eine hohe Qualität (2- 98 % auf der Druckplatte).

Die :Azura in der Praxis
„Wir waren von der Idee der :Azura-Platte auf Anhieb überzeugt. Uns faszinierte die Perspektive, dass wir künftig in der Druckplatten-Herstellung statt einer Entwicklung mit Chemikalien lediglich noch einen Gummierungsschritt brauchen würden, bei dem die nicht druckenden Bereiche der Druckplatten einfach ausgewaschen werden“, erinnert sich zum Beispiel Andreas Brändle, Inhaber und Geschäftsführer der Brändle Druck AG mit Sitz in Mörschwil bei St. Gallen.
Im September 2004 wurde bei dem Unternehmen das neue CtP-System inklusive einer Gummierstation C85 von Agfa installiert. Bereits eine Woche später war der Umstieg von der konventionellen Filmbelichtung auf die chemielose Druckplattenherstellung abgeschlossen. Seither hat das Unternehmen mit seiner neuen CtP-Lösung insgesamt bereits mehrere tausend :Azura-Druckplatten in zwei verschiedenen Formaten belichtet.
„Die Druckplatten-Herstellung läuft seit der Umstellung reibungslos“, fasst Druckvorstufenleiter Thomas Hangartner die bisherige Erfahrung zusammen. Vorbei seien die Zeiten, zu denen in der Plattenentwicklung permanent der Zustand der Chemie kontrolliert werden musste. Hangartner: „Da es hier keine Schwankungen mehr geben kann, erreichen wir in der Druckplatten-Herstellung eine bislang nicht gekannte Stabilität und Reproduzierbarkeit.“
Hinzu kommen die ökologischen Vorteile der chemielosen Druckplatten-Herstellung. So fällt seit dem Umstieg auf die neue Technik jegliches Entsorgen verbrauchter Chemie weg – und damit auch die früher erforderlichen Ver- und Entsorgungsanschlüsse. „Wir verbrauchen heute nur noch etwa alle zwei bis drei Monate einen Kanister mit 20 Litern Gummierung, von denen schließlich etwa zehn Liter übrig bleiben.“ Diesen Rest führt das Unternehmen der Entsorgung zu, obwohl er prinzipiell sogar mit dem herkömmlichen Abwasser entsorgt werden könnte. Denn der ph-Wert der :Azura-Gummierung entspricht nahezu dem von Leitungswasser, und sie enthält weder Alkalium noch korrosive Lösungsmittel. Außerdem sind die Thermoplastik-Partikel der :Azura chemisch reaktionsunfähig. Erwähnenswert sind aus Sicht des Unternehmens darüber hinaus der geringe Wartungsaufwand von wöchentlich nur noch etwa zehn Minuten und der reduzierte Energieverbrauch, da weder Chemikalien erwärmt noch gekühlt werden müssen.
Mussten die Einstellungen an den Druckmaschinen verändert werden, um mit der neuen Platte drucken zu können? „Wir haben unseren Druckern schon vor der Installation :Azura-Platten gegeben, damit sie die neue Druckplatte in der Praxis testen konnten. Dabei haben sie beim Verhalten in den Druckmaschinen keinerlei Unterschiede festgestellt“, antwortet Hangartner. Die Erklärung hierfür ist, dass auch bei der :Azura-Druckplattte das Aluminium-Substrat die wasserführende Schicht ist. Deshalb verhält sie sich im Druck wie herkömmliche Druckplatten. Mit anderen Worten: Drucker merken keinen Unterschied, ob sie mit der :Azura oder mit einer herkömmlichen Thermo-Druckplatte arbeiten. Hinzu kommt, dass die :Azura als nicht ablative Aluminium-Druckplatte über einen großen Belichtungs- und Druckspielraum verfügt.
„Wir wollten zu den ersten Anwendern der :Azura gehören und in unserem Markt ein Zeichen setzen“, blickt Brändle in das Frühjahr 2004 zurück. „Ich habe mir seinerzeit auf der drupa gesagt, wenn die Druckplatten-Herstellung tatsächlich so funktionieren kann, ist das eine feine Sache. Wir wurden nicht enttäuscht.“

Agfa Graphics NV, Zweigniederlassung Deutschland

Die Agfa-Gevaert-Gruppe gehört zu den weltweit führenden Unternehmen bei Imaging-Lösungen und Informationstechnologien. Agfa entwickelt, produziert und vermarktet analoge und digitale Systeme für die Druck- und Medienindustrie (Agfa Graphics), für das Gesundheitswesen (Agfa HealthCare) sowie filmbezogene Produkte und spezielle industrielle Anwendungen (Agfa Materials). Agfa hat seinen Hauptsitz in Mortsel, Belgien. Das Unternehmen ist in 40 Ländern aktiv und verfügt über Vertretungen in weltweit weiteren 100 Ländern. 2006 erzielte die Agfa-Gevaert-Gruppe einen Umsatz von 3,401 Milliarden Euro.

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