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Einsatz Erneuerbarer Energien im Wärmemarkt jetzt stärken
Vermittlungsausschuss diskutiert erneut über steuerliche Förderung
Investitionen in die energetische Sanierung und den Einsatz Erneuerbarer Energien erzeugen Wertschöpfung, von der auch die Länder etwa über die Umsatz- und Gewerbesteuern profitieren. Dass durch staatliche Förderungen Mehreinnahmen generiert werden, zeigt sich beispielhaft an einem bereits bestehenden Finanzierungsinstrument, dem Marktanzreizprogramm. Jeder über das Marktanzreizprogramm ausgegebene Förder-Euro für Erneuerbare Wärme löste 2011 weitere Investitionen in Höhe von gut sieben Euro aus - mit einem entsprechenden Einfluss auf die kommunalen Steuereinnahmen. "In der aktuellen Diskussion sollte es also nicht um kurzfristige Steuerausfälle gehen, sondern um die positiven Effekte von Erneuerbaren Energien im Wärmesektor - von denen alle profitieren: Verbraucher, Kommunen und das Klima", so Vohrer.
Erneuerbare Wärme bringt Verbrauchern Vorteile
Nach Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) mussten Besitzer einer Holzheizung, Solarthermieanlage oder Wärmepumpe im Jahr 2009 durchschnittlich 595 Euro weniger für Heizkosten ausgeben. Vohrer hierzu: "Da die Anfangshürde für die Umstellung auf Erneuerbare Wärme oft die Investitionskosten sind, gilt es diese Hemmschwelle abzubauen. Das ist die Voraussetzung für die Energiewende im Wärmebereich."
Erneuerbare Wärmeanlagen schützen das Klima
Laut Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) wurden 2011 durch die Erneuerbare Wärmeerzeugung rund 33,9 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart. Das entspricht in etwa 4,3 Prozent der jährlichen CO2-Gesamtemissionen Deutschlands. Ziel des Gesetzgebers ist es, bis 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudestand, der kaum noch Kohlendioxid (CO2 ) verursacht, zu erreichen. Dafür muss der Ausbau der Erneuerbaren Energien im Wärmebereich zügig vorangetrieben werden.
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