ADAC Fahrsicherheitszentrum Hannover-Messe: Widerspruch gegen Beschränkung der Betriebszeiten

Wirtschaftliches Arbeiten muss auch in Zukunft möglich sein

(PresseBox) (Laatzen, ) Das ADAC Fahrsicherheitszentrum Hannover-Messe hat offiziell Einspruch gegen den Bescheid der Stadt Laatzen eingelegt, nach dem die Betriebszeiten auf der Trainingsanlage deutlich eingeschränkt werden sollen. "Wir halten den Bescheid und das Vorgehen der Stadt Laatzen für rechtswidrig, weil die dafür notwendige Voraussetzung nicht besteht", sagt Geschäftsführerin Georgia Gumpert. "Der gesetzlich vorgeschriebene Lärm-Richtwert wird nicht überschritten."

Bevor das ADAC Fahrsicherheitszentrum (FSZ) gebaut wurde, hat die Stadt Laatzen dafür alle notwendigen Genehmigungen erteilt. Dazu gehörten auch Auflagen zum Schutz vor Lärm.

Obwohl alle Genehmigungsvorschriften nicht nur beim Bau, sondern auch während des fast 5-jährigen Betriebs des Fahrsicherheitszentrums eingehalten werden, gibt es Vorwürfe, dass dem nicht so sei. Auslöser seien Brems- und Fahrgeräusche, die vom FSZ kämen. Diese würden die zulässigen und genehmigten Werte überschreiten, so die Stadt Laatzen.

Ganz anders sieht das die Geschäftsführung des FSZ. Gleich mehrere Gutachten, die von vereidigten Sachverständigen erstellt wurden, kommen zum Schluss, die Grenzwerte werden nicht überschritten. Allein ein von der Stadt beauftragtes Gegengutachten kommt zum Ergebnis, dass die Lärmwerte überschritten werden. Für diese theoretische Annahme haben die von der Stadt Laatzen beauftragten Prüfer Abläufe unterstellt, die im reellen Tagesablauf nicht stattfinden. Das hat die Geschäftsführung gemeinsam mit Experten in gemeinsamen Gesprächen bei der Stadt Laatzen mehrfach mitgeteilt.

Dennoch stellte die Stadt Laatzen nun einen Bescheid aus, nach dem die Betriebszeiten im FSZ einzuschränken seien. Die Geschäftsführung ist nun gezwungen, Rechtsmittel gegen diesen Verwaltungsakt einzulegen. Geschäftsführerin Georgia Gumpert: "Unser FSZ leistet einen aktiven und wichtigen Beitrag für mehr Fahrsicherheit in Niedersachsen. Diesen Auftrag können wir jedoch nur erfüllen, wenn uns auch in Zukunft wirtschaftliches Arbeiten erlaubt ist. Die derzeitige Situation macht es schwer, langfristige Nutzungsverträge für unser Fahrsicherheitszentrum zu akquirieren und damit auch unserer Verpflichtung als zuverlässiger Arbeitgeber nachzukommen. Einen Großauftrag, der über mehrere Jahre laufen sollte, haben wir bereits verloren. Das ist umso bedauerlicher, weil von den Maßnahmen der Stadt Laatzen 60 Personen mitsamt Familien direkt betroffen wären."

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.