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Interaktives Fernsehen: Betty TV AG startet 2007 in Deutschland

acoreus als Partner für die Service- und Abrechnungsprozesse

(PresseBox) (Düsseldorf, ) Seit dem Frühjahr können Fernsehzuschauer in der Schweiz live Fragen beantworten, Tipps abgeben, Produkte bestellen oder an Umfragen teilnehmen. Voraussetzung ist die Betty-Fernbedienung. Sie steht über ein Funkmodem am TV-Gerät mit den Fernsehsendern in Verbindung. Ebenso über Funk erfolgt der Rückkanal über die Telefonleitung. In der Leitung ist ein Empfänger angeschlossen, der das Funksignal aufnimmt. Mehrere tausend „Bettys“ sind in schweizer Haushalten bereits in Betrieb. Im Januar 2007 wird das Münchner Unternehmen auch in Deutschland starten - für die Programme von ProSieben, Sat.1 und kabel eins.


„Anders als alle bisherigen Konzepte für interaktives Fernsehen funktioniert Betty mit allen bestehenden TV-Geräten. Die Zuschauer benötigen keine Set-Top-Box und die interaktive Fernbedienung ist bei analogem wie digitalem TV-Empfang einsetzbar. Durch die direkte Schnittstelle zum Konsumenten kann Betty zudem als Direktmarketing-Kanal genutzt werden“, erläutert Christian Morawietz, Marketingleiter von Betty TV. Betty ermöglicht dem Zuschauer eine aktive Beteiligung am Fernsehgeschehen per Knopfdruck. Ob Quizsendungen, Umfragen, Gewinnspiele oder das Anfordern von Produkten - die interaktive Fernbedienung stellt die direkte Verbindung zwischen Sendungsinhalt und Konsument her.
Bis Ende 2007 will Betty TV bis zu einer Million Betty-Sets in Deutschland verkaufen.

Als Partner für die Abrechnung der interaktiven TV-Angebote wurde die Düsseldorfer acoreus AG ausgewählt: „Die Betty TV AG hat bereits in der Schweiz erfolgreich bewiesen, dass die Interaktivität zwischen TV-Sendern und Zuschauern keine leere Worthülse bleibt. Für Betty TV haben wir ein sehr spezielles Abrechnungsszenario entwickelt, das den Anforderungen der Interaktivität zwischen Anbieter und Zuschauer voll gerecht wird“, sagt Omar Khorshed, Vorstandschef der Düsseldorfer acoreus AG.

Um mit dem interaktiven Fernsehen einen Massenmarkt zu erreichen, müssen auch die Inhalte nutzerfreundlich abgerechnet werden. Die Herausforderung besteht in der wirtschaftlichen Abrechnung für eine hohe Zahl von Transaktionen von eher kleinen Beträgen. „Service und Abrechnung müssen auf das Geschäftsmodell angepasst werden. So nutzt acoreus zum Beispiel im Falle von Betty TV Teilnehmernetzbetreiber zur Abrechnung von Einzeltransaktionen oder kumuliert unterschiedlichste Kleinbeträge nach verschiedenen Kriterien zu höheren Rechnungssummen“, so Khorshed.

Für Betty TV wurde eine sehr flexible Kundenmanagement- und Abrechnungslösung entwickelt. Sie ermöglicht die Abrechnung von Kunden, die sich über ein Web-Interface registrieren. Eine Registrierung kann auch direkt über die Fernbedienung erfolgen, später auch per Telefon. Ganz ohne Registrierung ermöglicht acoreus eine Abrechnung über den Teilnehmernetzbetreiber. acoreus kann hier die Rufnummern der Anrufenden identifizieren. „Unser System ermöglicht sowohl die Abrechnung von Transaktionen mit geringen Forderungswerten wie Spiele oder Quizfragen als auch Transaktionen mit hohen Forderungswerten wie Warenkäufe. Zudem verbuchen wir unabhängig von den Rechnungen auch die Vergabe der so genannten ‚Betty-Sofameilen’, die die Zuschauer gegen attraktive Sachprämien einlösen können“, erklärt Khorshed nur einige der Abrechnungsleistungen für Betty TV.

Über die acoreus AG

acoreus sieht sich für diese sehr unterschiedlichen Szenarien gut gerüstet. „Unsere Abrechnung funktioniert unabhängig vom Netz. Durch zwei Verarbeitungsschritte können wir zunächst die jeweiligen Leistungsdaten jedes Netzes und Services erfassen, um dann je nach konkretem Vertragsszenario eine konvergente Rechnung mit allen Einzeldaten zu erstellen. Sowohl bei der Bereitstellung der Dienste als auch bei der Rechnung gehen wir kundenbezogen vor. Dadurch können die Leistungen der verschiedenen Netze oder Servicekomponenten gesteuert werden und somit kann dem Kunden zu jedem Zeitpunkt gleichzeitig umfassend Auskunft gegeben werden“, sagt Dippelhofer. Die Autorisierung zur Nutzung leiste acoreus für den Anbieter unter Berücksichtigung von Bonität, Vertrag oder Guthaben. Die Authentifizierung sei technisch in jedem Netz unterschiedlich und werde in einem komplexen Zusammenspiel zwischen Endgerät und Netzelementen erfolgen.

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