BAK-Präsidentin: Jeder Pharmazie-Studienplatz wird gebraucht

Pläne zur Schließung des Instituts in Leipzig in der Kritik

(PresseBox) (Berlin, ) Die Bundesapothekerkammer wertet die geplante Schließung des Studiengangs Pharmazie an der Universität Leipzig als erhebliche Fehlentscheidung. "Wer heute Pharmazie studiert, hat exzellente Aussichten auf dem Arbeitsmarkt," sagt Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. "Wir brauchen nicht weniger, sondern mehr Studienplätze für Pharmazie. Ich appelliere deshalb dringend an das Rektorat der Universität Leipzig, das Institut nicht zu schließen."

Gestern wurde Pläne des Rektorats der Universität Leipzig bekannt, den Studiengang Pharmazie zum kommenden Wintersemester abzuschaffen. Der Apothekermangel in Sachsen wird verstärkt durch das altersbedingte Ausscheiden der Pharmazieingenieure. Diese Berufsgruppe, die nur in der DDR ausgebildet wurde, in den nächsten Jahren aus Altersgründen aus dem Berufsleben ausscheiden.

"Würde das Leipziger Institut geschlossen, wären weitere Wege und längere Wartezeiten für Patienten die Konsequenz. Das kann nicht gewollt sein", sagte Fink. Leipzig ist der einzige Studienstandort für Pharmazie in Sachsen. Mit der Schließung des Pharmazeutischen Instituts würden 21 Stellen wegfallen, davon fünf Professuren.

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