Telekom Austria Group investiert 1,5 Milliarden Euro in den nächsten 4 Jahren in Österreich

Modernisierung der österreichischen Telekommunikations-Infrastruktur: Größtes Technologieprojekt des 21. Jahrhunderts in Österreich startet und läutet neue Ära im Festnetz ein

(PresseBox) (Wien, ) .
- "Fiber Cities" und Gigabit-Anschlüsse schaffen im Rahmen von Glasfaserpilotprojekten für über 150.000 private Haushalte das mit Abstand schnellste Breitbandnetz Österreichs
- High-Speed-Breitband für mehr als 750.000 private Haushalte und Gewerbebetriebe im ländlichen Raum
- Weiterentwicklung des bestehenden Telefonsystems in eine moderne All IP Serviceplattform
- Telekom Austria investiert 1 Mrd. Euro in den nächsten 4 Jahren im Festnetz
- mobilkom austria investiert 500 Mio. Euro, um dem wachsenden Bedarf nach mobilem Internetzugang zu begegnen
- Hightech-Infrastruktur als Basis für die Wissensgesellschaft von morgen
- Zukunftssicherung des Wirtschaftsstandortes Österreich

Die österreichische kupferbasierte Festnetz-Telekommunikationsinfrastruktur existiert seit mehr als 125 Jahren. Jetzt erfolgt der Startschuss zu einer völligen Neugestaltung dieser für das 21. Jahrhundert und für den Wirtschaftsstandort Österreich wichtigsten technischen Infrastruktur. Telekom Austria beginnt mit dem Bau des Next Generation Networks. Dabei werden in einer ersten Phase des Ausbaus im Rahmen von Pilotprojekten die ersten "Fiber Cities" und ultraschnelle Glasfaser-Breitbandanschlüsse mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1 Gbit/s (=1.000 Mbit/s) für 150.000 Privat- und Gewerbehaushalte realisiert.

Hannes Ametsreiter, Vorstandvorsitzender Telekom Austria Group: "Mit dem Bau des Next Generation Networks schaffen wir die technische Infrastruktur des 21. Jahr-hunderts. Wir modernisieren damit den Wirtschaftsstandort Österreich und sichern die weitere Entwicklung der Wissensgesellschaft. Mit unserer Investitionstätigkeit liefern wir gerade jetzt, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, einen wichtigen Wachstumsimpuls und leisten damit einen Beitrag zur Bewältigung der Wirtschaftskrise."

"Fiber Cities" und Gigabit-Anschlüsse schaffen im Rahmen von Glasfaserpilotprojekten für über 150.000 private Haushalte und Gewerbebetriebe das mit Abstand schnellste Breitbandnetz Österreichs

In den Glasfaser-Testmärkten Klagenfurt, Wien 15. und Wien 19. Bezirk laufen derzeit die Vorarbeiten für Glasfaseranschlüsse bis ins Wohnzimmer (Fiber to the Home, FTTH). Ab 2010 werden in diesen Testmärkten superschnelle Breitbandanschlüsse mit 100 Mbit/s verfügbar sein. Selbst HD-Filme können sekundenschnell up- und downgeloaded werden. In weiterer Folge ist ein Ausbau auf 1 Gbit/s möglich.

Darüber hinaus wird Villach schon Ende September dieses Jahres die erste "Fiber City" Österreichs sein. In Villach wird die sogenannte Fiber to the Curb-Technologie (FTTC) eingesetzt. Es werden im gesamten Stadtgebiet von Villach 128 abgesetzte Netzelemente in Betrieb genommen. Dadurch können alle Villacher Haushalte mit bis zu 30 Mbit/s versorgt werden. Damit können mehrere High Definition TV Signale übertragen und schnellste Downloadzeiten aus dem Internet gewährleistet werden. Selbst völlig neue Services wie 3D-Fernsehen sind somit in Villach technisch möglich.

High-Speed-Breitband für mehr als 750.000 private Haushalte und Gewerbebetriebe im ländlichen Raum

Zusätzlich zu den Fiber-Cities werden im ländlichen Raum mehr als 750.000 private Haushalte und Gewerbebetriebe mit High-Speed-Breitband mit bis zu 30 Mbit/s versorgt. Telekom Austria trägt damit auch der besonderen Situation des ländlichen Raumes Rechnung. Ländliche Gebiete müssen durch neue technische Möglichkeiten gestärkt werden und die "Digitale Kluft" zwischen städtischen und ländlichen Lebensräumen muss verringert werden. Dadurch können innovative Services (wie zB. eHealth, e-education) angeboten werden. Hannes Ametsreiter: "Die Telekom Austria Group trägt zum gesellschaftspolitischen Ziel der Chancengleichheit bei. Daher startet die Realisierung im ländlichen Raum noch in diesem Jahr."

Weiterentwicklung des Telefonsystems in eine moderne All IP Serviceplattform

Neben dem Bau der neuen ultraschnellen Breitbandanschlüsse wird im Rahmen des Next Generation Networks das bestehende Telefonsystem in eine moderne All IP Serviceplattform weiterentwickelt werden. Alle 2,3 Mio. Kunden werden schrittweise an diese neue Serviceplattform angeschlossen, damit schafft Telekom Austria die Basis für völlig neue Kommunikationsdienste und konvergente Services wie Unified Communication oder Voice over IP. Telekom Austria ist auch mit dieser Weiterentwicklung zeitlich unter den ersten Betreibern in Europa.

Telekom Austria startet damit, die Vermittlungsstellen auf All IP mit Ende des Jahres in Niederösterreich und Salzburg aufzurüsten. Ab sofort werden die geplanten Maßnahmen auch den Alternativen Netzbetreibern vorgestellt, um eine gemeinsam getragene Vorgangsweise sicherzustellen. Insgesamt rechnet Telekom Austria mit einer Umstellungsdauer von mehreren Jahren.

Telekom Austria investiert 1 Mrd. Euro in den nächsten 4 Jahren ins Festnetz

Telekom Austria wird trotz der wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen bis 2013 rund 1 Milliarde Euro in die Modernisierung ihrer Festnetzinfrastruktur investieren. Der Next Generation Network Ausbau von Telekom Austria stärkt die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs und zieht bedeutende volkswirtschaftliche Beschäftigungsimpulse nach sich. Das Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) hat in einer Studie hochgerechnet, dass Investitionen in Telekommunikationsinfrastruktur in Höhe von 100 Millionen Euro rund 1.300 Arbeitsplätze, insbesondere im Baugewerbe und bei Zulieferfirmen schaffen bzw. sichern. Dem Start dieses in der Geschichte von Telekom Austria größten Bauvorhabens sind umfangreiche Vorbereitungsarbeiten vorausgegangen. Unter Berücksichtigung der derzeit bestehenden Infrastruktur wurde das optimale Umbauszenario ausgewählt.

mobilkom austria: In den kommenden vier Jahren EUR 500 Mio. Investment in das Netz

Auch in der Mobilkommunikation wird das Thema Breitband weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Bereits jetzt ist Österreich bei der Durchdringung mit mobilem Breitband führend in Europa. In mehr als 30 % der österreichischen Haushalte gibt es Personen, die mobilen Internetzugang nutzen (in Form von Kombi-Paketen oder nur mit mobilem Breitband). mobilkom austria ist mit 440.900 Kunden klarer Marktführer. Bei den Business-Kunden liegt der Marktanteil sogar bei knapp 50 %.

Ausbau des A1-Datennetzes auf 28 Mbit/s

Immer mehr Privatkunden verwenden mobiles Breitband und auch immer mehr Unternehmen erkennen die Möglichkeit zur Effizienzsteigerung in der Mobilisierung ihrer Geschäftsprozesse und verlassen sich auf das A1 Netz. Nicht zuletzt verlangen aktuelle Multimedia-Anwendungen immer mehr Bandbreite. Um diesen Bedarf abzudecken, sind Investitionen in die Mobilfunkinfrastruktur nötig. mobilkom austria wird in den kommenden vier Jahren EUR 500 Mio. vor allem in den Netzausbau sowie in die Qualität ihrer A1-Infrastruktur investieren.

Neben attraktiven Angeboten und der Benutzerfreundlichkeit von Hard- und Software sind zwei Faktoren für diesen Erfolg verantwortlich:

- Intelligente Kombination von Technologien: mobilkom austria führt neueste Mobilfunktechnologien frühzeitig ein (oftmals als erster weltweit oder in Europa) und bietet ihren Kunden damit höhere Spitzenwerte bzw. versorgt die steigende Zahl der Anwender mit höheren Durchschnittsgeschwindigkeiten. Aktuell ist mobilkom austria nach Europas erstem kommerziellen Launch von HSPA+ im März 2009 noch immer der einzige Netzbetreiber in Österreich, der seinen Kunden diese Möglichkeit anbietet. Mit Jahresmitte ist das Ausbauziel für 2009 erreicht und Gebiete mit erhöhtem Kapazitätsbedarf quer durch Österreich sind mit HSPA+ versorgt. Mit dem neuen Datenturbo HSPA+ werden Spitzendatenraten von 21 Mbit/s erreicht. Im Laufe des Jahres sind noch 28 Mbit/s möglich. Ebenfalls mit Jahresmitte bietet mobilkom austria auch neue HSPA+ fähige USB Modems an.

- Netzqualität: Seit 9 Jahren führt das IBK (Institut für Breitbandkommunikation) der TU Wien unabhängige Netztests durch, die die Netze aller Österreichischen Mobilfunkbetreiber vergleichen. Das Netz von mobilkom austria ist hierbei nicht nur bei der Sprachqualität führend, sondern auch bei der Datenübertragung. Die Testergebnisse aus ca. 8000 Sprachanrufen und 20.000 Datentransfers pro Monat und Netzbetreiber werden laufend analysiert und zur Optimierung des Netzes herangezogen.

Was braucht ein modernes Österreich?

Für die BürgerInnen und die Wirtschaft bedeutet das Investitionspaket, dass sie innerhalb der nächsten zwei Jahre sowohl im städtischen Bereich als auch im ländlichen Raum eine wesentlich schnellere Datenübertragung und größere Datenkapazitäten nützen können.

Dies ist wichtig, da technisches und wirtschaftliches Know-how immer mehr zur zentralen Grundlage des Berufslebens wird und der systematischen Organisation und Nutzung von Wissen zur Steigerung der Produktivität eine wachsende Bedeutung zukommt. Hannes Ametsreiter fasst abschließend zusammen: "Eine moderne Kommunikations-Infrastruktur ist die unerlässliche Basis der Wissensgesellschaft. Nur durch schnell verfügbares, umfassendes Wissen sichern wir den Wirtschaftsstandort Österreich."

Das geplante Investitionsvolumen in Infrastruktur von 1,5 Mrd. EUR seitens der Telekom Austria Group sowie innovative Kommunikationsservices bilden die Basis dafür, den Wissens- und Wirtschaftsstandort Österreich im internationalen Wettbewerb nachhaltig abzusichern.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.