4SC-Mitarbeiter lassen sich typisieren

(PresseBox) (Planegg-Martinsried, ) 41 der insgesamt 85 Mitabeiter der 4SC AG in Martinsried bei München haben sich für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei GmbH (DKMS) typisieren lassen. Sie unterstützen damit Menschen, die an Leukämie erkrankt sind und dringend auf eine Stammzellspende angewiesen sind.

Alle 45 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Leukämie. Häufig gelingt es, die Patienten durch eine Chemo- bzw. Strahlentherapie zu heilen, doch in den meisten Fällen ist die Übertragung gesunder Stammzellen die letzte Chance, das Leben des Patienten zu retten. Ohne jegliche medizinische Behandlung führt eine Leukämie unausweichlich zum Tod.

Eine Typisierung ist die Voraussetzung für eine eventuelle Knochenmarkspende und erfolgt durch einfache Blutentnahme. Die dabei ermittelten Gewebemerkmale des potenziellen Spenders werden in eine zentrale Datei eingetragen und stehen dann in anonymisierter Form weltweit für Patientenanfragen zur Verfügung. Sollten die Gewebemerkmale des potenziellen Spenders tatsächlich mit denen eines Patienten übereinstimmen, werden weitergehende Untersuchungsschritte eingeleitet.

Die Kosten in Höhe von 50,- Euro pro Mitarbeiter für die Bestimmung der notwendigen Gewebemerkmale wurden von der 4SC AG übernommen.

Die Idee für die Firmen-Typisierung bei der 4SC AG resultierte aus den eigenen Forschungsaktivitäten in einem Projekt zur Entwicklung eines Medikaments gegen Akute Myeloische Leukämie.

'Wir freuen uns sehr darüber, dass sich so viele unserer Mitarbeiter nicht nur beruflich, sondern auch privat für kranke Menschen engagieren' erklärte Dr. Ulrich Dauer, Vorstandsvorsitzender der 4SC AG. 'Als die Idee aus dem Mitarbeiterkreis an uns herangetragen wurden, war es für uns selbstverständlich, die Aktion nach besten Möglichkeiten zu unterstützen.'

4SC AG

Die 4SC AG (ISIN DE0005753818) ist seit dem 15. Dezember 2005 im Prime Standard an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet. Das 1997 gegründete Unternehmen entwickelt mit derzeit 85 Mitarbeitern neuartige Wirkstoffe gegen Autoimmunerkrankungen und Krebs. Die 4SC AG nutzt dabei ihre patentgeschützte Technologieplattform, um eine nachhaltige Pipeline an Wirkstoffen aufzubauen. Diese sollen bis zum Nachweis der klinischen Wirksamkeit in frühen klinischen Phasen ('Proof of Concept') entwickelt und anschließend gegen Vorab- und Meilensteinzahlungen sowie Umsatzbeteiligungen in Partnerschaften mit der Pharmaindustrie eingebracht werden. Aktuell besteht die Pipeline aus acht Projekten sowie einem reichhaltigen Pool an weiteren Forschungsprojekten. Für ein Projekt zur Behandlung von Rheumatoider Arthritis wurde die klinische Phase IIa bereits erfolgreich beendet. Ein weiteres Projekt zur Behandlung verschiedener Krebserkrankungen hat kürzlich erfolgreich eine klinische Phase I beendet und wird nun für Phase-II-Prüfungen vorbereitet. Weitere Projekte durchlaufen zudem ein fortgeschrittenes Stadium der präklinischen Entwicklung.

Weitere Informationen finden Sie unter www.4sc.com.

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