Heterogeneous Technology Alliance gründet 4-Labs

(PresseBox) (Genf, ) Die vier europäischen Forschungseinrichtungen CEA, CSEM, FhG und VTT der Heterogeneous Technology Alliance HTA erweitern ihre Zusammenarbeit. Das in diesem Monat ins Leben gerufene Unternehmen heißt 4-Labs, seine Aufgabe ist die Vermarktung der HTA Technologien in Europa.

Die Neugründung ermöglicht der Allianz, gezielter auf die technischen Bedürfnisse der europäischen Industrie zu reagieren und die bestmöglichen Lösungen auf den Gebieten der Mikro-/Nanoelektronik und Mikrosystemtechnik bereitzustellen. Mit dieser Neugründung bündeln die kooperierenden Institute in bisher einmaliger Weise ihre Kräfte.

4-Labs setzt zunächst Vermarktungsschwerpunkte in Großbritannien, Italien, Spanien sowie in den neuen Mitgliedsstaaten der EU.

Der Geschäftssitz von 4-Labs befindet sich in Genf, 4-Labs wird in seiner Anfangsphase von zwei erfahrenen Mitarbeitern der HTA geleitet: André Perret, früherer Vice President Strategic Relations bei CSEM, übernimmt die Geschäftsführung des neuen Unternehmens und David Holden, ehemaliger International Business Development Director bei CEA, wird Business Development Director. Damit koordinieren erfahrene Mitarbeiter vom Firmensitz in Genf aus gemeinsame Forschungsprojekte zur Entwicklung innovativer Produktlösungen für die Industrie.

Diese Entscheidung stärkt die führende Position des Kantons als Zentrum für Forschung und Entwicklung in Europa.

Eine wichtige Rolle bei der Errichtung des Firmensitzes von 4-Labs in Genf spielten Pierre-François Unger und das Genfer Büro für wirtschaftliche Entwicklung: Sie unterstützten 4-Labs bei den Verhandlungen mit der lokalen Verwaltung und ermöglichten beste Lösungen bei der Umsetzung. "Damit sind alle Voraussetzungen erfüllt, um 4-Labs und seine Partner unter optimalen Bedingungen in Genf zu begrüßen." freut sich Pierre-François Unger, der Direktor des Büros für wirtschaftliche Entwicklung.

HTA (Heterogenous Alliance Technology)

HTA ist ein Zusammenschluss der vier Forschungseinrichtungen CSEM, CEA, FhG-V?E und VTT. Diese haben sich das gemeinsame Ziel gesetzt, Synergien und Kooperationen zwischen Arbeitsgruppen und Forschungsinfrastrukturen auf dem Gebiet der Miniaturisierung und Systemintegration zu nutzen. Unter der Maxime eines "one-stop-shop" garantiert HTA den einfachen Zugang zum gemeinsamen Technologieportfolio. Mit über 5000 Wissenschaftlern und einem Bestand von mehr als 3000 Patenten stellt die HTA de facto die größte europäische Forschungsplattform in diesem Bereich dar.Weitere Informationen sind unter www.hta-online.eu verfügbar.

CSEM

Das 1984 gegründete CSEM, Centre Suisse d'Electronique et de Microtechnique SA, ist ein privates Forschungs- und Entwicklungszentrum, das sich auf Mikro- und Nanotechnologie, Mikroelektronik, Systems Engineering und Kommunikationstechnologien spezialisiert hat. Es bietet seinen Industrie-Kunden und -Partnern innovative und maßgeschneiderte Lösung, basierend auf seinem Marktwissen und seinen technologischen Kompetenzen, die aus den Resultaten seiner angewandten Forschung hervorgehen. Mit der Eröffnung mehrerer Start-ups trägt es zum Wirtschaftsstandort Schweiz bei. In den 28 Jungunternehmen, die bis heute gegründet wurden, arbeiten mehr als 500 Mitarbeiter.Über 400 hoch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus wissenschaftlichen und technischen Bereichen arbeiten für das CSEM in Neuchâtel, Basel, Zürich, Alpnach und Landquart. Sie stammen aus mehr als 30 verschiedenen Ländern und bilden die kreative und dynamische Basis des Unternehmens sowie das Innovationspotential.Für weitere Informationen besuchen Sie bitte unsere Internetseite www.csem.ch

CEA

Die CEA, Commissariat à l'Energie Atomique (Atomenergie-Kommission), ist eine staatlich finanzierte Forschungsorganisation, deren Schwerpunkte in den Bereichen Energie, Gesundheits- und Informationstechnologien sowie Verteidigung liegen. Innerhalb von CEA ist Grenoble mit CEA-LETI und CEA-LITEN der größte Technologiestandort.

Das CEA-LETI, Laboratoire d'Electronique et de Technologie de l'Information (Labor für Elektronik und Informationstechnologie) ist eine der führenden europäischen Forschungseinrichtungen auf den Gebieten der Mikroelektronik sowie der Mikro- und Nanotechnologien. CEA-LETI beschäftigt mehr als 1000 Mitarbeiter.

Das CEA-LITEN, Laboratoire d'Innovations pour les Technologies des Energies nouvelles et les Nanomatériaux (Labor für innovative Technologien in Neuen Energien und Nanomaterialien), entwickelt neue Technologien für die Energieerzeugung und konzentriert sich dabei auf Photovoltaik, wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen und Nanomaterialien für Anwendungen in Bauwesen, Transport und mobiler Elektronik. Bei CEA-LITEN arbeiten 400 Mitarbeiter.Weitere Informationen sind unter www.leti.fr verfügbar.

Fraunhofer-Verbund Mikroelektronik V?E

Die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung FhG ist eine der führenden europäischen Institutionen für Auftragsforschung. Der Fraunhofer-Verbund Mikroelektronik V?E koordiniert die Aktivitäten der 13 auf den Gebieten der Mikroelektronik, Mikrosystemtechnik und Mikrointegration tätigen Fraunhofer-Institute. Mehr als 2400 Mitarbeiter arbeiten in enger Kooperation mit der Industrie an der Entwicklung und Anwendung von innovativen Konzepten im Bereich der miniaturisierten, hochintegrierten Mikrosysteme.

Der Fraunhofer-Verbund Mikroelektronik V?E schließt damit die Lücke zwischen den reinen Halbleitertechnologien und ihren Anwendungen. Der inhaltliche Fokus besteht in der Entwicklung neuer technischer Lösungen für die Integration und das Design elektronischer Systeme, sowie für die notwendige Prozesstechnologie.Weitere Informationen sind unter: www.vue.fraunhofer.de verfügbar.

VTT

VTT ist die führende multitechnologische Organisation für angewandte Forschung in Nordeuropa. Sie ist Teil des finnischen Innovationssystems unter Führung des Ministeriums für Arbeit und Wirtschaft. VTT besitzt große Erfahrung in der Zusammenarbeit mit der Industrie, z.B. bei der Entwicklung von Mobiltechnologien und drahtlosen Systemen. VTT beschäftigt 2700 Mitarbeiter. Die Schwerpunkte von VTT liegen in den Bereichen Materialien, biologischen und chemischen Prozesstechnologien, Energie, Informations- und Kommunikationstechnologien, Mikrotechnologien und Elektronik, industrielles Systemmanagement und Technologien in der Gesellschaft.Weitere Informationen sind unter www.vtt.fi verfügbar.

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