Starkes Wachstum in Deutschland / Weltweit: Prognosen für 2010 angehoben

Geschäftsergebnisse 1. Quartal 2010

(PresseBox) (Neuss, ) Nach einer rückläufigen Umsatzentwicklung im Jahr 2009 ist der Gesamtumsatz der deutschen 3M Gruppe im ersten Quartal 2010 um mehr als 22 Prozent auf fast 510 Millionen Euro gewachsen.

Hierzu trug vor allem das Geschäft mit den ausländischen Schwestergesellschaften bei, welches in diesem Zeitraum um rund ein Drittel auf 290 Millionen Euro zulegte. Aber auch der Inlandsumsatz und der Direktexport stiegen prozentual fast zweistellig auf 219 Millionen Euro.

"Mit diesem Ergebnis haben wir unsere Erwartungen deutlich übertroffen", so Finanzdirektor Theo Nöcker. "Wir sind weitaus stärker gewachsen als der industrielle Produktionsindex (IPI). Dies verdeutlicht, dass wir in den für uns wichtigen Märkten nachhaltig Marktanteile gewinnen konnten."

Treiber des Wachstums waren vor allem Produkte für den allgemeinen Industriebereich sowie für die Automobilindustrie. Besonders stark erholte sich auch das Geschäft mit Fluorpolymeren (Dyneon GmbH), das die Umsatzverluste des Vorjahres wieder wettmachen konnte. Alle anderen Geschäftsbereiche haben ihre Planziele erreicht bzw. übertroffen. Bei kieferorthopädischen Produkten (3M Unitek und TOP-Service für Lingualtechnik GmbH) setzte sich der positive Trend des Vorjahres fort, der Dentalbereich (3M ESPE AG) erfüllte ebenfalls die Erwartungen.

Das Umsatzwachstum im Inland sowie die steigende Nachfrage aus dem Ausland führten zu einer wesentlich höheren Auslastung der deutschen 3M Werke.

"Diese positive Entwicklung in praktisch allen Geschäftsbereichen hat sich auch zu Beginn des zweiten Quartals fortgesetzt", kommentierte Theo Nöcker. "Wir erwarten damit Umsätze, die weit über unserer Planung für das Gesamtjahr liegen werden. Trotz dieses Wachstums werden wir unser Umsatzniveau von 2008 in diesem Jahr noch nicht erreichen. Infolge steigender Preise für Rohmaterialien und Energie wird unser striktes Kostenmanagement allerdings weiter fortgeführt".

Weltweit

Für das erste Quartal 2010 weist die 3M Company, St. Paul, USA bei einem Umsatz von 6.3 Mrd. US-Dollar einen Gewinn von 1,29 US-Dollar pro Aktie aus. Die operativen Gewinnmargen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozent auf 22,8 Prozent. Umsatz und Gewinn pro Aktie legten gegenüber dem vorjährigen Vergleichszeitraum um 24,7 Prozent bzw. 74,3 Prozent zu.

Jeder der sechs Geschäftsbereiche des Unternehmens verzeichnete zweistelligen Umsatzzuwachs und operative Gewinnmargen von 20 Prozent plus. Mit 47 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2009 gab es den größten Umsatzzuwachs in den Schwellenländern. Der freie Cashflow stieg auf 925 Mio. US-Dollar und konnte sich bei einer Konversionsrate von 99 Prozent mehr als verdoppeln - ein neuer Erstquartalsrekord für das Unternehmen.

"Wir hatten auf jeden Fall einen fantastischen Auftakt für das Jahr 2010", sagte Dr. George W. Buckley, 3M Chairman, Präsident und Chief Executive Officer. "Der Umsatz im ersten Quartal wurde durch eine bessere Marktdurchdringung und neue Produkte sowie signifikanten Zuwachs in wichtigen Endmärkten wie Elektronik, Autozulieferteile und Atemschutzprodukte angekurbelt. Ich danke den vielen 3M Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern rund um die Welt für ihre hervorragenden Leistungen im ersten Quartal".

Und Dr. Buckley weiter: "Die Ergebnisse in diesem Quartal zeigen deutlich, dass sich unsere langfristige Strategie, verstärkt in wachstumsintensivere Programme zu investieren, bezahlt macht. Darüber hinaus forcieren wir erfolgreich das Wachstum in angrenzenden Märkten, während wir gleichzeitig weiterhin konstant außergewöhnliche operative Ergebnisse und freien Cashflow erwirtschaften. Diese Leistungen gekoppelt mit der Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen mich noch optimistischer, was die Zukunft von 3M anbelangt".

Im zweiten Quartal hintereinander hob 3M dementsprechend seine Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2010 an. Das Unternehmen erwartet nun ein organisches Umsatzplus von 10 bis 12 Prozent, während man zuvor von einer Spanne von 5 bis 7 Prozent ausgegangen war. Bei der Gewinnmarge für das Gesamtjahr, die zunächst auf 21 bis 22 Prozent angesetzt worden war, geht 3M nun von über 22 Prozent aus. Und beim Ergebnis je Aktie werden unter Ausschluss der Belastung durch die neue Gesundheitsgesetzgebung 5,40 bis 5.60 US-Dollar erwartet. Bislang lautete der Ausblick hier auf 4,90 bis 5,10 US-Dollar.

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