Neue Trends bei Glasfassaden

FassadenbauTage beim Flachglas MarkenKreis

(PresseBox) (Neuss, ) Zu seinen FassadenbauTagen, die Mitte April in der BayArena in Leverkusen stattfanden, konnte der Flachglas MarkenKreis erneut rund 150 Teilnehmer begrüßen. Neben Fassadenbauern und Generalunternehmern folgten auch zahlreiche Zulieferer der Einladung des Verbundes von mehr als 20 Herstellern und Händlern moderner Funktions- gläser.

Nach der Begrüßung durch Thomas Stukenkemper, Geschäfts- führer der Flachglas MarkenKreis GmbH, erfuhren die Gäste zunächst interessante Details zum Fassadenkonzept der BayArena als Veranstaltungsort. Der neuen Energie-Einspar- verordnung (EnEV) widmete sich Prof. Elma Junker von der Hochschule Rosenheim. Er machte dabei deutlich, dass variable Systeme wie z. B. Jalousie-Isoliergläser oder schaltbare Verglasungen gute Möglichkeiten bieten, die zukünftig nochmals erhöhten Anforderungen bezüglich solarer Gewinne zu erfüllen.

Ralf Ritzler von der SCHÜCO International KG beleuchtete die aktuellen Trends bei der Integration von Solarmodulen in die Fassade. Dünnschichtmodule würden zwar einen um etwa die Hälfte geringeren Wirkungsgrad haben, für ihre optische Gestaltung aber wesentlich mehr Möglichkeiten bieten, erklärte er.

Neben aktuellen Neuheiten, die Martin Reick vom Flachglas MarkenKreis vorstellte, und Erfahrungen aus aktuellen Scha- denfällen im Fassadenbau, die Eberhard Achenbach als Sach- verständiger für Glas- und Fenstertechnik erläuterte, bildete das Thema "Structural Glazing" einen Schwerpunkt der Tagung. Dabei geht es um die Befestigung von Glaselementen in Fassa- den mithilfe der Klebtechnik. Referenten waren Frank Greiner von der FLACHGLAS Wernberg GmbH und Alexis Fesidis von der 3M Deutschland GmbH.

Hochleistungs-Verbindungssysteme für "Structural Glazing"

Alexis Fesidis erläuterte den Teilnehmern der FassadenbauTage die Vorteile der 3M VHB Hochleistungs-Verbindungssysteme für Structural Glazing im Vergleich mit bisher verwendeten Silikonklebstoffen. "Die neuen Produkte in Form von Klebebän- dern bieten bei gleichen funktionellen Eigenschaften die Mög- lichkeit einer einfacheren, schnelleren und damit effizienteren Verarbeitung", erklärte der Experte des Geschäftsbereichs Construction Market, in dem das Multi-Technologieunterneh- men 3M jetzt sämtliche Produkte und Anwendungslösungen für die Bauindustrie gebündelt hat.

Er erläuterte seinen Zuhörern, dass bei der Verwendung dieses doppelseitigen, viskoelastischen Klebebands keine Abstandhalter mehr notwendig sind. Abfall, dessen Quote sich bei der Verwen- dung von Silikon bisher auf bis zu 40 Prozent belaufen habe, werde vermieden. "Ein weiterer Vorteil des neuen Systems ist die Möglichkeit, die Fassadenelemente direkt nach der Klebung auf ihre mechanischen Eigenschaften prüfen zu können", so Alexis Fesidis weiter. "Die doppelseitigen Klebebänder weisen bereits nach wenigen Minuten eine hohe Festigkeit auf, was eine schnelle Weiterverarbeitung ermöglicht. Wartezeiten für eine Aushärtung wie bei Silikonen sind nicht mehr notwendig", betonte er und stellte den Teilnehmern die ersten in Deutschland mit dem neuen Verbindungssystem bereits realisierten Projekte vor.

3M Deutschland GmbH

Als forschendes Multi-Technologieunternehmen produziert 3M Tausende von innovativen Produkten für ganz unterschiedliche Märkte. Besondere Stärke ist die vielfältige und oft kombinierte Nutzung von mehr als 40 eigenen Technologie-Plattformen, aus denen sich immer wieder neue Anwendungslösungen für die Kunden ergeben. Bei rund 23 Milliarden US-Dollar Umsatz pro Jahr beschäftigt 3M weltweit etwa 75.000 Menschen und hat Niederlassungen in mehr als 60 Ländern. Weitere Informationen: www.3M.com/de.

3M und VHB sind Marken der 3M Company.

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